Himalaya - Heimat der Schneeleoparden
43 Min.
Das Spitital im Himalaya ist ein karges Gebirgstal mit schroffen Felsen, spärlicher Vegetation und kalten Wintern, die das Überleben für Mensch und Tier zur Herausforderung machen. Hier haben zwei indische Filmemacher fünf Jahre lang eine Gruppe Schneeleoparden gefilmt – die geheimnisvollen Jäger der Berge.
Die untergehende Sonne färbt die schneebedeckten Gipfel des Himalaya leuchtend rot. Auf schmalen Gebirgspfaden ist ein Schneeleopard unterwegs und springt leichtfüßig von einem Felsvorsprung zum anderen, unter ihm der Abgrund. Seinen langen, dicken Schwanz setzt er dabei geschickt als Steuerruder ein. Er nimmt eine Herde Blauschafe ins Visier, die unruhig werden und aufschauen. Sie spüren die nahende Gefahr, können sie jedoch nicht ausmachen. In der Felsenlandschaft ist die Raubkatze mit ihrem cremeweißen, dunkel gefleckten Fell perfekt getarnt.
Schneeleoparden sind selten und lassen sich nur schwer beobachten, geschweige denn filmen. Die renommierten indischen Filmemacher Naresh und Rajesh Bedi haben das Leopardenmännchen Karma – beziehungsweise nach dessen Tod seinen Nachfolger Namka – und seinen Harem aus einigen Weibchen fünf Jahre lang begleitet. Dabei konnten sie bisher kaum dokumentierte Verhaltensweisen beobachten: das Markieren des Reviers, das Werbe- und Paarungsverhalten, die Jagd sowie das Aufwachsen zweier Jungtiere in ihrer Höhle.
Die Dokumentation gibt zudem Einblick in das Leben von weiteren Bewohnern des schroffen Gebirges, wie dem Sibirischen Steinbock, dem Blauschaf, dem Rotfuchs, dem Steinadler, dem Gänsegeier und dem Himalaya-Königshuhn. Nicht zuletzt wird deutlich, wie schwierig die Dreharbeiten in einem so lebensfeindlichen Umfeld sind. Enttäuschungen und Rückschläge der Filmemacher und ihres Teams aus einheimischen Fährtenlesern werden ebenso miterlebbar wie schließlich die Freude über den Erfolg.
Schneeleoparden sind selten und lassen sich nur schwer beobachten, geschweige denn filmen. Die renommierten indischen Filmemacher Naresh und Rajesh Bedi haben das Leopardenmännchen Karma – beziehungsweise nach dessen Tod seinen Nachfolger Namka – und seinen Harem aus einigen Weibchen fünf Jahre lang begleitet. Dabei konnten sie bisher kaum dokumentierte Verhaltensweisen beobachten: das Markieren des Reviers, das Werbe- und Paarungsverhalten, die Jagd sowie das Aufwachsen zweier Jungtiere in ihrer Höhle.
Die Dokumentation gibt zudem Einblick in das Leben von weiteren Bewohnern des schroffen Gebirges, wie dem Sibirischen Steinbock, dem Blauschaf, dem Rotfuchs, dem Steinadler, dem Gänsegeier und dem Himalaya-Königshuhn. Nicht zuletzt wird deutlich, wie schwierig die Dreharbeiten in einem so lebensfeindlichen Umfeld sind. Enttäuschungen und Rückschläge der Filmemacher und ihres Teams aus einheimischen Fährtenlesern werden ebenso miterlebbar wie schließlich die Freude über den Erfolg.
Regie
Naresh Bedi
Rajesh Bedi
Land
Indien
Jahr
2022
Programme des Tages
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