Nächstes Video:
Re: Die letzten Pferdefischer BelgiensDie letzten Schilfboot-Fischer von Huanchaco
44 Min.
Verfügbar bis zum 08/05/2026
Lorenzo Ucañan ist einer der letzten Schilfbootfischer von Huanchaco, einem Fischerort an der Nordwestküste Perus. Sein Schilfboot, das Caballito, baut er selbst. Doch als Fischer kann er seine Familie nicht mehr ernähren. Seine Söhne möchten deshalb ihr Geld lieber als Surflehrer verdienen und den Ort zu einem modernen Surfspot entwickeln, der Touristen anzieht ...
In Huanchaco, einem Fischerort an der Nordwestküste Perus, macht sich Lorenzo Ucañan zu Fuß auf den Weg zu den Schilffeldern. Er ist Fischer und hat das Handwerk des Schilfbootbauens von seinem Vater gelernt. Seit Urzeiten fischen die Menschen von Huanchaco in Schilfbooten, den Caballitos, die klein und wendig auf den Wellen reiten. Man erzählt sich, hier sei das Surfen erfunden worden, vor 3.000 Jahren. Es heißt, die jungen Männer der Chimú-Kultur seien mit ihnen zu einer Art Reifeprüfung auf dem Ozean angetreten.
Lorenzo baut jeden Monat ein neues Boot. Nachhaltiger geht es nicht: Es ist aus Naturmaterialien, braucht kein Benzin, macht keinen Lärm und hinterlässt kaum Rückstände, wenn es nach einem Monat nicht mehr seetüchtig ist. Aber in Huanchaco stehen immer mehr Caballitos als Dekoration am Strand. Der Fischfang ist stark zurückgegangen, der Beruf des Fischers droht auszusterben. Auf dem Meer tummeln sich jetzt Touristen auf bunten hawaiianischen Brettern. Der Ort mutiert zu einem Surf-Hotspot. Auch Lorenzos Söhne versuchen, als Surflehrer an dem neuen Boom teilzuhaben. Die älteren Fischer sehen den Ausverkauf ihrer Traditionen und das Aussterben ihres Handwerks mit Wehmut. Während sie verzweifelt versuchen, wenigstens den traditionellen „Tag des Fischers“ zu Ehren des heiligen Petrus zu retten, veranstaltet Lorenzos Sohn Joel einen großangelegten Surfwettbewerb. Er findet die Sponsoren, die den Fischern für ihr Fest fehlen. Mit der Zähigkeit, die sie das Meer gelehrt hat, ziehen sie es trotzdem durch.
Lorenzo baut jeden Monat ein neues Boot. Nachhaltiger geht es nicht: Es ist aus Naturmaterialien, braucht kein Benzin, macht keinen Lärm und hinterlässt kaum Rückstände, wenn es nach einem Monat nicht mehr seetüchtig ist. Aber in Huanchaco stehen immer mehr Caballitos als Dekoration am Strand. Der Fischfang ist stark zurückgegangen, der Beruf des Fischers droht auszusterben. Auf dem Meer tummeln sich jetzt Touristen auf bunten hawaiianischen Brettern. Der Ort mutiert zu einem Surf-Hotspot. Auch Lorenzos Söhne versuchen, als Surflehrer an dem neuen Boom teilzuhaben. Die älteren Fischer sehen den Ausverkauf ihrer Traditionen und das Aussterben ihres Handwerks mit Wehmut. Während sie verzweifelt versuchen, wenigstens den traditionellen „Tag des Fischers“ zu Ehren des heiligen Petrus zu retten, veranstaltet Lorenzos Sohn Joel einen großangelegten Surfwettbewerb. Er findet die Sponsoren, die den Fischern für ihr Fest fehlen. Mit der Zähigkeit, die sie das Meer gelehrt hat, ziehen sie es trotzdem durch.
Regie
Susanne Brand
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
SWR
Auch interessant für Sie
Re: Die letzten Pferdefischer Belgiens
GEO Reportage
Wilde Waterkant: Nordfriesland und seine Gänse
Mexikos Spiel der Götter - Ulama
Inseln Italiens
Sulcis Archipel
Das Leben der Amish
360° Reportage
Kintoa, ein Schwein wie kein anderes
GEO Reportage
Tapire: Die Dschungel-Gärtner
GEO Reportage
Notruf Nordseeküste: Die Robben-Retter
360° Reportage
Pyrenäen: Auge in Auge mit dem Bären
Die meistgesehenen Videos von ARTE
ARTE Journal - 01/03/2026
Iran: Was passiert nach Chameneis Tod?
Hat der Iran noch Verbündete?
Iran: Revolutionsführer Ali Chamenei ist tot
Das Leben der Amish
Israel und USA greifen Iran an
Mit offenen Karten Spezial
Die Vereinigten Arabischen Emirate
Karambolage
Familiennamen / Nippon-Schokolade / Plattenbau
ARTE Journal - 02/03/2026
Eskalation im Nahen Osten / Frankreichs Atomarsenal
Agree to Disagree!
ADHS – Problem im Kopf oder im System?
Epstein-Files: Macht, Geld und Menschenhandel
NotInitialized