Die unsichtbare Patientin - Sind Frauen anders krank?
53 Min.
Verfügbar bis zum 17/03/2026
In der Medizin waren Männer lange die Norm. Folge für viele Frauen: falsche Diagnosen und Behandlungen. Denn Therapien werden meist an Männern entwickelt und auf Frauen übertragen. Dabei unterscheiden sich Männer und Frauen bei Größe, Gewicht und der Fett-, Muskel- und Knochenmasse. Geschlechtergerechte Medizin fordert ein Ende der "Männer-Medizin" und Schließung der "Health Gap".
In der Medizin waren Männer lange die Norm. Das bedeutet für viele Frauen: Sie werden falsch verstanden, falsch diagnostiziert und falsch behandelt.
Es sind Patientinnen wie Sabrina Lamérant, deren Schmerzen für eine Panikattacke gehalten werden, oder Tamara Spielmann, die jahrelang nach dem „Fehler in ihrem Kopf“ sucht. Es sind Frauen mit falschen Diagnosen und Behandlungen, die zeigen, welche Folgen eine Vernachlässigung der Geschlechterunterschiede in der Medizin haben kann. Vor allem bei Medikamenten fehlt es immer noch an verlässlichen Daten zu Wirkung und Nebenwirkungen bei Frauen. Dabei kann eine geschlechtersensible Medizin Leben retten – in Deutschland und Frankreich fordern Ärztinnen und Ärzte das Ende der „Männer-Medizin“.
Die Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek gilt als Wegbereiterin der geschlechtersensiblen Medizin in Deutschland. Sie hat bereits 2007 das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité gegründet. In Frankreich setzt sich die Kardiologin Claire Mounier-Véhier für Frauenherzen ein. Sie tourt mit einem Bus durchs Land und bietet Frauen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an.
Die Wissenschaftsdokumentation von Marta Schröer und Ursula Duplantier geht der Frage nach, wieso alle – Frauen und Männer – von einer geschlechtersensiblen Medizin profitieren.
Es sind Patientinnen wie Sabrina Lamérant, deren Schmerzen für eine Panikattacke gehalten werden, oder Tamara Spielmann, die jahrelang nach dem „Fehler in ihrem Kopf“ sucht. Es sind Frauen mit falschen Diagnosen und Behandlungen, die zeigen, welche Folgen eine Vernachlässigung der Geschlechterunterschiede in der Medizin haben kann. Vor allem bei Medikamenten fehlt es immer noch an verlässlichen Daten zu Wirkung und Nebenwirkungen bei Frauen. Dabei kann eine geschlechtersensible Medizin Leben retten – in Deutschland und Frankreich fordern Ärztinnen und Ärzte das Ende der „Männer-Medizin“.
Die Kardiologin Vera Regitz-Zagrosek gilt als Wegbereiterin der geschlechtersensiblen Medizin in Deutschland. Sie hat bereits 2007 das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Berliner Charité gegründet. In Frankreich setzt sich die Kardiologin Claire Mounier-Véhier für Frauenherzen ein. Sie tourt mit einem Bus durchs Land und bietet Frauen kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an.
Die Wissenschaftsdokumentation von Marta Schröer und Ursula Duplantier geht der Frage nach, wieso alle – Frauen und Männer – von einer geschlechtersensiblen Medizin profitieren.
Regie
Marta Schröer
Ursula Duplantier
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
NDR
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Psycho
Ich und Burnout
- Abspielen
GEO Reportage
Curaçao: Die sanften Delfine
- Abspielen
Twist
Wie Schicksalsschläge meistern?
- Abspielen
Offene Ideen
Ist Fasten eine neue Religion?
- Abspielen
Unhappy
Vom gesunden Leben
- Abspielen
Gehirn unter Strom
Hilfe bei Depression, Epilepsie und Parkinson?
- Abspielen
Psycho
Ich und Essstörung
- Abspielen
Psycho
Ich und Trauma
- Abspielen
Psycho
Ich und die Demenz
Mehr entdecken
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
Libyen: Das Comeback des Saif Al Islam Gaddafi
- Abspielen
ARTE Reportage
Spezial Iran
- Abspielen
Tracks East
Moskaus Märchenwelt, Sibiriens eisige Realität
- Abspielen
Re: Das Lesewunder der GenZ
- Abspielen
ICE: Was hinter Trumps Schocktruppe steckt
- Abspielen
ARTE Journal - 03/02/2026
UNO droht Finanz-Kollaps / Royals in Norwegen / Wohungslosigkeit und Frauen
- Abspielen
Klassenunterricht und Coachings 2
Prix de Lausanne 2026
- Abspielen
Kuba: Krise im Vintage Paradies
ARTE Reportage
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Outsider. Freud.
NotInitialized