I saw the Sign
Red Ribbon23 Min.
Verfügbar bis zum 19/03/2026
In den 80er-Jahren verängstigt die Krankheit AIDS die Welt. Vor allem schwule junge Männer sind betroffen. Sie werden ausgegrenzt - Stigmatisierung, Vorurteile und Angst sind allgegenwärtig. Die Zeit ist geprägt von Leid und Unkenntnis, immer mehr Menschen sterben. Doch einer kleinen Schleife gelingt es, weltweite Aufmerksamkeit zu schaffen: die AIDS-Schleife, Red Ribbon.
Am 20. April 1992 erlebt das Wembley-Stadion in London eines seiner bislang legendärsten Konzerte: das Freddie Mercury Tribute Concert zu Ehren des verstorbenen Frontsängers der Band Queen. Mercury war einige Monate zuvor an den Folgen von Aids gestorben – damals ein riesiges Tabu. Seine Erkrankung war nur einen Tag vor seinem Tod überhaupt bekannt geworden. Doch das Konzert in Wembley setzt ein Zeichen, übertragen auf Millionen Fernsehgeräten weltweit. Es wird zur großen Bühne für ein kleines Symbol: Musiker, Stars und befreundete Künstler tragen eine rote Schleife, Hunderttausende werden im Publikum verteilt.
Zehn Jahre nach dem Ausbruch von Aids schafft die rote Schleife endlich Mitgefühl und Aufmerksamkeit für die Krankheit, die vielen Angst macht. Regierungen haben bislang keine Ideen und Konzepte: Statt Aufklärung, Prävention und medizinischer Unterstützung ist die Zahl der Toten rasant gestiegen und damit auch die Verunsicherung auf der ganzen Welt. Die Aids-Schleife schafft endlich Anteilnahme – ein Zeichen, das bis heute nicht an Strahlkraft verloren hat.
Ursprünglich stammt sie von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS Artists Caucus. Sie kämpfen schon lange für Sichtbarkeit und Toleranz. Schließlich hat der Kostümbildner Marc Happel die entscheidende Idee. Was ihn inspiriert hat und wie er diese Zeit voller Angst und Verunsicherung erlebt hat, erzählt er zusammen mit anderen Zeitzeugen und Experten in dieser Folge von „I saw the Sign“.
Zehn Jahre nach dem Ausbruch von Aids schafft die rote Schleife endlich Mitgefühl und Aufmerksamkeit für die Krankheit, die vielen Angst macht. Regierungen haben bislang keine Ideen und Konzepte: Statt Aufklärung, Prävention und medizinischer Unterstützung ist die Zahl der Toten rasant gestiegen und damit auch die Verunsicherung auf der ganzen Welt. Die Aids-Schleife schafft endlich Anteilnahme – ein Zeichen, das bis heute nicht an Strahlkraft verloren hat.
Ursprünglich stammt sie von der New Yorker Künstlergruppe Visual AIDS Artists Caucus. Sie kämpfen schon lange für Sichtbarkeit und Toleranz. Schließlich hat der Kostümbildner Marc Happel die entscheidende Idee. Was ihn inspiriert hat und wie er diese Zeit voller Angst und Verunsicherung erlebt hat, erzählt er zusammen mit anderen Zeitzeugen und Experten in dieser Folge von „I saw the Sign“.
Regie
Frédérique Veith
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
Dobet Gnahoré
Bardentreffen 2025
Im Namen des Friedens
Mit Patricia Kopatchinskaja
Der Gigant - Die legendäre Antonov
Die Geschichte des größten Flugzeugs der Welt
Traumschiffe des Sozialismus - Kreuzfahrten in der DDR
Der letzte Sommer der DDR
Aufbruch und Anarchie
Haben wir früher alle dieselbe Sprache gesprochen?
Stimmt es, dass ...?
Lebten wir früher im Einklang mit der Natur?
Stimmt es, dass ...?
Sind die Grenzen so alt wie der Mensch?
Stimmt es, dass ...?
Domino-Effekt: Vom Post zur Story
Joachim Roncin - "Je suis Charlie"
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Epstein-Files: Macht, Geld und Menschenhandel
ARTE Journal - 28/02/2026
Neuer Krieg im Mittleren Osten?
Agree to Disagree!
ADHS – Problem im Kopf oder im System?
Israel und USA greifen Iran an
Das Leben der Amish
ARTE Journal - 27/02/2026
Eskalation zwischen Pakistan und Afghanistan / Sieg der Grünen in Manchester
Offener Krieg zwischen Pakistan und Afghanistan
Sadakat
von İlker Çatak
Agree to Disagree!
Setzen, Sechs! Braucht Schule Druck?
Twist
Kann man Hoffnung trainieren?
NotInitialized