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Sidi Larbi Cherkaoui: Éléments
Grand Théâtre de Genève92 Min.
Verfügbar bis zum 27. Februar 2026 um 23:59
Nur noch 6 Tage online
Sidi Larbi Cherkaoui gießt mathematische, mystische und methaphysische Gedanken in Tanz und vereint drei Choreographien in einer Performance: Noetic, ein Tanz in der Sprache des Universums zwischen Natur und Mathematik, Faun, eine sehr körperliche Variation von Diaghilevs Klassiker sowie einen gespenstischen Boléro in Knochenkostümen aus feinster Spitze.
Der Abend beginnt mit Noetic, einer Arbeit von Sidi Larbi Cherkaoui aus dem Jahr 2014: 22 Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne, in Streetwear, mit oder ohne Schuhen, in runden oder kantigen Bewegungen. Den Rhythmus gibt der Japaner Shogo Yoshii auf seinen Percussions vor. Es geht um nichts weniger als die Überlegung, wie das Universum beschaffen ist. Die Zahlen sind nicht Abbild der Realität, sie sind die Realität. Sie sind die Buchstaben, aus denen Raum und Zeit entstehen. Durch ihre Verdoppelungen entstehen die Dinge und das Leben selbst. Alles ist im Fluss und nichts ist gerade. Diese Gedanken werden getanzt, ausgesprochen und illustriert mit Stäben, die zuerst die Bühne in geraden Linien aufteilen, sich dann allmählich in Kreise verwandeln und als große Kugel ausklingen.
Im Mittelteil des Programms – Faun, aus dem Jahr 2009 in London – dekliniert Sidi Larbi Cherkaoui die unschuldige und wilde Sinnlichkeit von Nijinskis Der Nachmittag eines Fauns. Aber wo Nijinski nur das brennende Verlangen zu zeigen wagte, setzt Sidi Larbi seine Absichten ganz entschieden auf das sexuelle Erwachen und die physische Begegnung. Debussys berühmte symphonische Dichtung wird komplettiert von den ethnisch anmutenden Klängen des britischen Komponisten indischer Herkunft Nitin Sawhney.
Die letzte Choreographie beginnt und endet in der Dunkelheit. Erst nach und nach lassen die Tänzerinnen und Tänzer ihre Capes fallen und zeigen sich in wunderschönen aber unheimlichen Kostümen. Zu Ravels berühmtem Crescendo beginnt ein tantrischer Totentanz. Am Ende wartet nicht die Extase sondern der Tod, die Auflösung, das Nirwana. Feinste schwarze Spitze in den Gesichtern der Tänzerinnen und Tänzer deuten die eingefallenen Wangen eines Totenschädels an. Auf dem Körper sind in feinster weißer Spitze die Knochen gezeichnet. Es sind Skelette, die sich zum Ostinato der kleinen Trommel bewegen. Dieser Boléro, der an die mexikanischen Feiern zum Tag der Toten erinnert, ist eine Zusammenarbeit von Sidi Larbi Cherkaoui und Damien Jalet und wurde 2013 in Paris zum ersten Mal aufgeführt.
Choreographie
Sidi Larbi Cherkaoui
Damien Jalet
Inszenierung
Marina Abramovic
Komponist/-in
Nitin Sawhney
Szymon Brzóska
Claude Debussy
Maurice Ravel
Fernsehregie
Romain Girard
Land
Frankreich
Schweiz
Jahr
2023
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