Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Italien und die Flüchtlingslager in Albanien
31 Min.
Verfügbar bis zum 07/10/2030
Sendung vom 09/10/2025
Dominique aus Kamerun ist vor zwei Jahren über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Der 24-Jährige lebt heute in einem Aufnahmelager in Bari. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Er hat zwar Einspruch eingelegt, doch scheitert er damit. Ihm droht im Zuge der Abschiebung eine Deportation nach Albanien. Dort betreibt Italien seit Oktober 2024 zwei Flüchtlingslager. Geschätzt über 700 Millionen Euro kosten der Bau und der Unterhalt der zwei Lager in Gjader und Shengjin für die nächsten fünf Jahre. Doch wegen rechtlicher Einwände kam alles zum Erliegen. Die Lager standen zeitweise leer. Seit April 2025 dient nun eines von ihnen als hoch umstrittenes Abschiebezentrum.
Dagegen geht Erminia Rizzi vor. Die Rechtsexpertin arbeitet für eine NGO zum Schutz von Geflüchteten in Bari. Sie kritisiert die Intransparenz rund um das sogenannte Albanien-Modell. Rizzi hat mit vielen der in Albanien untergebrachten Asylsuchenden gesprochen und Missstände dokumentiert.
Während in Albanien Tatsachen geschaffen werden, verschärft sich die Lage von Asylsuchenden wie Dominique in Italien. Das Aufnahmelager in Bari ist völlig überfüllt und unterfinanziert. Es fehlt außerdem an Mitteln für die Integration der anerkannten Geflüchteten. Eine Kirchengemeinde nahe Bari versucht auszuhelfen. Dominique hat so zumindest eine Praktikumsstelle gefunden. Doch die Abschiebung via Albanien hängt weiter wie ein Damokles-Schwert über ihm.
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
Legalisieren statt abschieben: Spaniens Migrationspolitik
ARTE Europa Weekly
EU: Weniger Migranten, doch zu welchem Preis?
Zypern: Migrationspolitik als Priorität
Griechenland und die Tragödie des Sudan
Recht auf Asyl ausgelagert?
"One in, one out"-Abkommen soll irreguläre Migration über Ärmelkanal regeln
Porträts von Migranten, die in Griechenland bleiben
Dänemark: Regierung im Kampf gegen "Ghettos"
Mayotte: Spannungen wegen Zuwanderung
Eisenhüttenstadt: Die Angst vor der Abschiebung nach Polen
Tunesien: die auswegslose Lage der Geflüchteten
Politisches Tauziehen um minderjährige Geflüchtete
Mit offenen Daten
Zurück aufs Meer: Eine Recherche zu Pushbacks in Griechenland
Re: Flüchtlingskrise in Polens Grenzwäldern
Geflüchtete auf der Balkanroute: Ein rechtsfreier Raum?
Calais-Dover: Eine Grenze, die lautlos tötet
Großbritannien: Zurück nach Calais
ARTE Reportage
Mit offenen Daten
TikTok und das Geschäft mit der Flucht
Mit offenen Augen
Die letzten Augenblicke vor dem Untergang
Senegal: Exodus der Fischer
ARTE Reportage
Auch interessant für Sie
Mexiko: "La Bestia"
ARTE Reportage
Mit offenen Karten
Serbien: Zwischen Peking, Brüssel und Moskau?
ARTE Europa Weekly
EU: Weniger Migranten, doch zu welchem Preis?
Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder
ARTE Reportage
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
Irak: Kurden gegen Mullahs
ARTE Reportage
Re: Rettung für Georgiens Riesenstaudamm
Argentinien: Milei kürzt Fluss-Sanierung
ARTE Reportage
Mit offenen Daten
Telegram: Das Reich der Cyberkriminellen
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Die Farben der Antike
Bis zum Ellenbogen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Langeweile - Das unerforschte Gefühl
Twist
Wie viel Punk steckt noch im Punk? 50 Jahre Rebellion
Karambolage
Die Currywurst / Vichy
Wurde die Sklaverei aus moralischen Gründen abgeschafft?
Stimmt es, dass ...?
Kolumbien: Kinder als Auftragsmörder
ARTE Reportage
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
ARTE Journal - 16/03/2026
Iran: Trump will NATO in die Pflicht nehmen / Lage der Jesiden in Syrien