- Abspielen
Re: Ein Dorf ringt mit seiner NS-Vergangenheit
- Abspielen
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
- Abspielen
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
- Abspielen
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
- Abspielen
Re: Haustier-Besitzer in Not
- Abspielen
Re: Spinnen: Zwischen Furcht und Faszination
- Abspielen
Re: Whisky-Boom mit Schattenseiten
Re: Ein rumänisches Dorf zwischen Nato und Kriegsangst
31 Min.
Disponible jusqu'au 09/12/2026
Sendung vom 10/12/2025
„Ich habe keine Angst vor den Soldaten hier, sondern vor dem verrückten Putin!“, sagt Dorin Todoruţ. Der Rumäne lebt in Cincu, einem Dorf, das in den vergangenen Jahren zunehmend zur militärstrategischen Drehscheibe an der Ostflanke der Nato wurde. Am Rande des Dorfes sind derzeit rund eintausend Soldaten aus verschiedenen Nato-Staaten stationiert. Und es sollen noch mehr werden.
Dorin Todoruţ lebt in Cincu zwei Kilometer Luftlinie vom Nato-Stützpunkt entfernt. Fast täglich fliegen Kampfhubschrauber über seinen Hof. Zwei Welten dicht beieinander: hier das einfache rumänische Dorfleben, dort ein multinationales Militär-Bataillon mit modernstem Kriegsgerät. Seit der russischen Invasion in der Ukraine wird die Militärbasis von Cincu immer weiter zur Drehscheibe an der Nato-Ostflanke ausgebaut – unter Schirmherrschaft der französischen Armee. Der Gedanke an Krieg gehört in Cincu zum Alltag. „Viele sagen“, so Dorin, „wenn was passiert, wird Cincu das erste Ziel sein“.
Noch läutet Kirchenvorsteherin Brigitte Boghian in der evangelischen Kirche des siebenbürgisch-sächsischen Dorfes nicht die Sturmglocken. Gerade hat das Nato-Manöver „Dacian Fall 2025“ begonnen. „Ich möchte nicht glauben, dass ein Krieg kommt“, sagt sie, „ich möchte glauben, dass wir in Sicherheit sind“.
Während Cincu wegen Abwanderung und Arbeitslosigkeit stetig verfällt, wird die Militärbasis ausgebaut. Brigittes Bruder Helmut gehört zu den wenigen im Dorf, die von der Nato-Präsenz profitieren. Er ist bei der einzigen örtlichen Firma angestellt, die auf dem Stützpunkt arbeiten darf.
„Rumänien ist am Boden“, ist Schäfer Ioan Suciu überzeugt, „als ob es nicht genügte, dass wir arm sind – ein großer Teil unseres Geldes geht in die Ukraine“. Immer wenn Schießübungen angesetzt sind, werden Teile der Weidefläche für ihn gesperrt.
Wie lebt es sich im Schatten einer Nato-Basis? Bedeutet es mehr Schutz oder erhöht es gar die Gefahr zum exponierten Angriffsziel Russlands zu werden?
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
MDR
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
- Abspielen
Kuba: Krise im Vintage Paradies
ARTE Reportage
- Abspielen
Dominikanische Republik: Abschieben nach Haiti
ARTE Reportage
- Abspielen
Myanmar: Reise in ein Land in Trümmern
ARTE Reportage
- Abspielen
Venezuela: Pro-Maduro und nun Trump?
ARTE Reportage
- Abspielen
Frankreich: Die neue rechte Jugend
ARTE Reportage
- Abspielen
Iran: Der Mullah und die jungen Frauen
- Abspielen
Kanada: Vom Feuer lernen
- Abspielen
Bergkarabach: Wie die Störche fliegen
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
Borga
- Abspielen
Outsider. Freud.
- Abspielen
Tribute to David Bowie
Heroes never die
- Abspielen
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
- Abspielen
Milchzähne
- AbspielenDernier jour
ARTE Journal - 13/01/2026
Massenproteste im Iran / Grönland-Streit / Berufungsprozess von Marine Le Pen
- Abspielen
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
- Abspielen
Das Licht und das Universum - Eine Erzählung (1/8)
Der Urknall
- Abspielen
Mit offenen Karten - Im Fokus
Proteste im Iran: ein geschwächtes Regime
- Abspielen
Blow up - Timothée Chalamet aus der Sicht von Laetitia Masson