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Anamocot

Die Antwort der Vogelspinne

89 Min.

Verfügbar bis zum 14/08/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 17. Februar um 00:15

Um Antworten auf die Existenz des geheimnisvollen Tieres – dem Mokélé-Mbembé – zu erhalten, begibt sich Entdecker Michel Ballot in die Tiefen des tropischen Regenwalds von Kamerun. Dort begegnet er dem Schamanen Médès. Michel werden durch mystische Rituale neue Welten voller ihm unbekannter Weisheiten und Kräfte eröffnet. Er stößt an die Grenzen der Wissenschaft - und auf Widerstand.
Michel Ballot durchforstet den tropischen Regenwald Kameruns auf der Suche nach einem mythischen Wesen, das der Wissenschaft Rätsel aufgibt: dem Mokélé-Mbembé. Zahlreiche Berichte deuten auf seine Existenz hin, doch der Entdecker hat das geheimnisvolle Tier noch nie zu Gesicht bekommen. Nach jahrelangen Expeditionen wagt Michel einen letzten Versuch: Er verlässt das Terrain der wissenschaftlichen Zoologie und vertraut sich Dieudonné Médès an – einem der einflussreichsten Schamanen am Ufer des Flusses Dja. Der Schamane überzeugt Ballot, bei einer Zeremonie Kontakt mit dem „Geist“ Anamocot aufzunehmen, da dieser unter rituellen Bedingungen den Aufenthaltsort des Mokélé-Mbembés preisgeben könnte. 
Ballot stößt dabei allerdings auf erheblichen Widerstand, denn die Sphäre der Mystik, in die er eindringen will, hatte sich von jeher jeder staatlichen und kolonialen Einflussnahme entzogen und war somit für Außenstehende normalerweise nicht zugänglich. Dem westlich geprägten Forscher werden bei dieser Grenzüberschreitung ihm unbekannte Kräfte und Wissensformen eröffnet.
Auf der Suche nach weiteren Antworten begegnet er Hermine Kamadia aus dem Dorf Ndongo. Auch sie holt sich den Beistand mystischer Kräfte ein, wenn sie sich politisch engagiert, für konkrete Verbesserungen kämpft oder administrative Probleme löst.
Eine weitere Perspektive eröffnet sich durch den Fährtenleser Blaise Mann. Von ihm lernt der Forscher, dass es sowohl beim Spurenlesen als auch bei Ritualen darum geht, Feinheiten wahrzunehmen, die sich dem bloßen Auge entziehen, und seine Sinne für subtile Zeichen der Natur zu schärfen. Diese Art des Sehens stellt die Objektivität der Wahrnehmung infrage.
Beim diesjährigen Festival Visions du réel in Nyon wurde der Film mit einer besonderen Erwähnung der Jury ausgezeichnet, im internationalen Wettbewerb.

Regie

Marie Voignier

Land

  • Frankreich

  • Kamerun

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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