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28 Minuten

Öffnung des Grenzübergangs Rafah / Eine Revolution des "Made in Europe"? (03.02.2026)

46 Min.

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 8. Februar um 03:50

Sendung vom 03/02/2026

Interview mit Claire Magone, Generaldirektorin von Ärzte ohne Grenzen, nach der Ankündigung der israelischen Regierung, dass die NGO Gaza bis Ende des Monats verlassen muss. / EU-Kommissar Stéphane Séjourné und mehr als tausend Unternehmensleiter fordern ein "Made in Europe", um gegenüber den USA und China wettbewerbsfähiger zu sein.

Öffnung des Grenzübergangs Rafah – ein Hoffnungsschimmer für die Bewohner des Gazastreifens? 

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wurde am 2. Februar unter israelischer und ägyptischer Kontrolle wieder in beide Richtungen geöffnet. Er war seit Mai 2024 fast durchgehend geschlossen, was die Evakuierung der Bewohner der palästinensischen Enklave, insbesondere der Kranken und Verletzten, nahezu unmöglich machte. Nun können sie im Ausland behandelt werden. Am Sonntag, den 1. Februar, teilte die israelische Regierung mit, dass Ärzte ohne Grenzen, eine der aktivsten NGOs im Gazastreifen, das Gebiet bis Ende des Monats verlassen müsse, nachdem sie sich geweigert hatte, eine detaillierte Liste ihrer palästinensischen Mitarbeitenden vorzulegen. Zu Gast bei "28 Minuten": Claire Magone, Generaldirektorin von Ärzte ohne Grenzen.

Produzieren oder untergehen: Muss die EU eine Revolution des "Made in Europe" starten?

In einem am 1. Februar in der Zeitung "Les Échos" veröffentlichten Gastbeitrag fordert Stéphane Séjourné, Vizepräsident der Europäischen Kommission mit Zuständigkeit für Wohlstand und Industriestrategie, die Einführung einer "echten europäischen Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Sektoren". Der Text, der von mehr als tausend Unternehmensleitern aus der Europäischen Union mitunterzeichnet wurde, plädiert für ein "Made in Europe", um gegenüber den USA und China wettbewerbsfähiger zu werden und die Abhängigkeiten zu verringern. Bereits im September 2024 hatte Mario Draghi, der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank, einen Bericht mit 170 Vorschlägen vorgelegt, der massive Investitionen in Schlüsselbranchen empfiehlt, um die europäische Produktion zu stärken. Eine solche Strategie würde einen Wendepunkt für das europäische Projekt bedeuten, das bislang auf Freihandel und freiem Wettbewerb – auch zwischen seinen Mitgliedern – beruht. 

Außerdem: Xavier Mauduit erzählt die Geschichte des Trevi-Brunnens in Rom, zu dem Touristen nun nur noch gegen Gebühr Zugang haben. Marie Bonnisseau berichtet über "Moltbook", ein soziales Netzwerk der besonderen Art, in dem KIs miteinander kommunizieren.

Land

Frankreich

Jahr

2026

Herkunft

ARTE F

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