- Abspielen
Giacomo Puccini: Turandot
Staatsoper Unter den Linden, Berlin
- Abspielen
Neujahrskonzert Venedig La Fenice 2026
- Abspielen
Die Drei Tenöre - Geburt einer Legende
- Abspielen
Luciano Pavarotti
Central Park, New York
- Abspielen
Pascal Rophé dirigiert Berio, Mahler und Gísladóttir
Mit Stéphane Degout
- Abspielen
Giuseppe Verdi: La traviata
Grand Théâtre de Genève
- AbspielenNächstes Video
Hotel Metamorphosis
Salzburger Festspiele 2025
Giuseppe Verdi: La traviata
Grand Théâtre de Genève138 Min.
Verfügbar bis zum 30/04/2026
#MeToo auf der Opernbühne: Regisseurin Karin Henkel bürstet einen Klassiker der Opernbühe gegen den Strich und liefert eine herzlose, von Männern dominierte Welt, in der die Frauen Ware sind und die Geschichte sich endlos wiederholt.
In Genf inszeniert Karin Henkel eine naturalistisch anmutende Traviata. Ihre Violetta feiert keine rauschenden Feste, sie sitzt zu Beginn bereits verlassen in einem verkommenen Krankenhaus an einer Sauerstoffmaske, die Atemzüge elektronisch verstärkt, gut hörbar im Raum. Es ist noch nicht Ruzan Mantashyans Violetta sondern ihr Gesangsdouble, Martina Russomanno, die "addio del passato" (Adieu Vergangenheit) singt, eine Strophe aus dem letzten Akt. La Traviata tritt vielfach auf in dieser Produktion. Neben Mantashyan und Russomanno gibt es noch eine stumme Violetta, Sabine Molenaar, die eigentlich schon tot ist, aber durch die ganze Oper in charcot’schen Verrenkungen an das fatale Ende erinnert.
Für Karin Henkel ist kein Platz für Freude in einer Gesellschaft, in der das Geld regiert und nur die Männer eine aktive Rolle spielen. Schon als Kind wird Violetta von einem Mann verkauft und ihr Ende wird auf der Bühne von einem Publikum verfolgt. Auch Alfredo Germont, ihr Geliebter, und sein Vater schauen ihr aus der Distanz beim Sterben zu. Bevor der Vorhang fällt, erklingen noch einmal die ersten Takte der Ouvertüre und Giorgio Germont bereitet eine neue kleine Violetta vor für die Freier, die da kommen. Der italienische Dirigent und Verdi-Spezialist Paolo Carignani zeichnet für den Klang verantwortlich. Ruzan Mantashyan, die auf ARTE bereits 2021 als Rachel in La Juive brillierte, und Martina Russomanno, stehen zwei ebenso herausragende Sänger zur Seite: als Alfredo Germont der italienische Belcantist Enea Scala und Luca Micheletti in der Rolle des Grigorio Germont.
Aufzeichnung vom 12. und 14. Juni 2025 im Grand Théâtre de Genève.
Mit
Martina Russomanno (Violetta II)
Sabine Molenaar (Violettas stummes Double)
Enea Scala - Alfredo (Alfredo Germont)
Luca Micheletti (Giorgio Germont)
Ruzan Mantashyan (Violetta Valéry)
Komponist/-in
Giuseppe Verdi
Inszenierung
Karin Henkel
Dirigent/-in
Paolo Carignani
Orchester
Orchestre de la Suisse Romande
Chor
Chœur du Grand Théâtre de Genève
Bühnenbild / Ausstattung / Bauten
Aleksandar Denić
Kostüme
Teresa Vergho
Land
Frankreich
Schweiz
Jahr
2025
Auch interessant für Sie
- Abspielen
Giacomo Puccini: Madama Butterfly
Festival d'Aix-en-Provence 2024
- Abspielen
Clara Olivares: Les Sentinelles
Opéra de Bordeaux
- Abspielen
Fausts Verdammnis
- Abspielen
Händel: Der Messias
Kathedrale von Lausanne, 2025
- Abspielen
Verklärt - 12 Leben Schönbergs
- Abspielen
Hannover Klassik Open Air 2025
Opernhighlights von Puccini bis Tschaikowsky
- Abspielen
Jules Massenet: Werther
Opéra Comique, Paris
- Abspielen
Astor Piazzolla: María de Buenos Aires
Grand Théâtre de Genève
- Abspielen
Pulcinella & Die spanische Stunde
Opéra-Comique, Paris
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Abspielen
ARTE Reportage
Spezial Iran
- Abspielen
ICE: Was hinter Trumps Schocktruppe steckt
- Abspielen
Karambolage
Das Fischbrötchen / Der Löwe von Belfort
- Abspielen
Re: Das Lesewunder der GenZ
- Abspielen
Tracks East
Moskaus Märchenwelt, Sibiriens eisige Realität
- Abspielen
Iran: Blutige Repression
- Abspielen
Outsider. Freud.
- Abspielen
Klassenunterricht und Coachings 2
Prix de Lausanne 2026
- Abspielen
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Abspielen
Grönland - Der neue Rohstoffrausch