Re: Die Ärzte der Ägäis
31 Min.
Verfügbar ab dem 13/03/2026
TV-Ausstrahlung am Freitag, 13. März um 19:40
Griechenland hat über 200 bewohnte Inseln, viele von ihnen verfügen nicht über eine medizinische Versorgung. Glücklicherweise gibt es Ärzte, die solche entlegenen Ägäis-Inseln besuchen, um ehrenamtlich zu helfen. "Re:" begleitet die Mission eines Ärzteteams auf Serifos. Dort wird mit zwei LKW voll medizinischem Equipment für ein paar Tage ein provisorisches Krankenhaus errichtet.
Die griechische Stavros-Niarchos-Stiftung hat vor zehn Jahren ein System von mobilen medizinischen Teams aufgebaut, die monatlich in Piräus auf die Fähre steigen, um kleine entlegene Inseln für jeweils eine knappe Woche medizinisch zu versorgen. Denn die Kosten für einen Arztbesuch auf dem Festland können sich viele Inselbewohner nicht leisten, und im Winter sind Überfahrten wegen schlechten Wetters oftmals ganz unmöglich.
Der Augenarzt Christos Christoulakis ist von Anfang an bei diesen Einsätzen dabei: "Wir geben etwas. Aber wir bekommen auch sehr viel zurück". Zusammen mit Tasos Stamatiadis, dem technischen Leiter der Mission, ist er auf dem Weg nach Serifos. Auf der Fähre werden sie von zwei Lkws voll mit medizinischem Gerät begleitet, darunter ein tragbares Röntgengerät, ein digitales 3D-Mammographiegerät und ein Knochendichtescanner. Auf Serifos wird in wenigen Stunden ein Pop-Up Krankenhaus errichtet, mit dem die Insel vier Tage lang über die medizinische Infrastruktur einer kleinen Stadt verfügt - mit vielen verschiedenen Fachärzten und Krankenschwestern, die alle ehrenamtlich arbeiten. Auf der Insel wird das Medizinteam schon erwartet; viele der knapp 1.500 Einwohner kommen zu Untersuchungen vorbei, oft zu mehreren. Das "reisende Krankenhaus" hilft ihnen so, trotz der fehlenden Infrastruktur weiter auf Serifos zu leben. Manchen Patienten allerdings müssen die Ärzte zu einer Therapie auf dem Festland raten – so wie Susanna Diogou, die Lähmungserscheinungen in ihrem linken Fuß hat. Aber dafür müsste die Familie sich für längere Zeit trennen - ein Dilemma, das viele Menschen auf den Inseln fürchten.
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
WDR
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Re: Zu viele Wildschweine in Belgien?
Re: Bombenalarm auf der Bühne
Die Oper in Lwiw trotzt dem Krieg
Re: Kiruna, eine Stadt zieht um
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
Re: Rettet alkoholfreier Wein die Winzer?
Re: Aufstand der Orcas?
Re: Junge Frauen und der harte Weg aus der Armut
Re: Rumäniens Psychiatrie der Hoffnung
Re: Das Austernwunder von Portugal
Re: Cosplay - Das Spiel mit einer anderen Identität
Re: Belgiens Mikrobrauer mit Herz und vollem Risiko
Re: Wenn Arbeiter Chefs werden
Re: In der Falle der Loverboys
Re: Moldaus Dörfer, zerrissen zwischen Russland und EU
Re: Liberland, der Krypto-Staat am Donaustrand
Re: Der Retter der misshandelten Tiere
Re: Im Land der Bienen
Auch interessant für Sie
Iran: Blutige Repression
Twist
Festivals - Urlaub in der Utopie?
GEO Reportage
Curaçao: Die sanften Delfine
Psycho
Ich und Therapie
Tracks
Rechtsruck auf Instagram - Ist ein Boykott die Lösung?
Re: Not my king - Zweifel an Charles
Indien: Rekruten für Putins Krieg
Re: Orca-Shows am Ende?
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Der Masseur
Sadakat
von İlker Çatak
"Sturmhöhe" - Liebe, Hass und Rache
Mit offenen Karten
Dänemark: Zeit der Bedrohungen
Twist
Schlaflos - Was raubt uns die Ruhe?
Re: Not my king - Zweifel an Charles
"Rose" - Interview mit Markus Schleinzer, Sandra Hüller, Caro Braun
Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle : Sandra Hüller
ARTE Journal - 21/02/2026
Trump umgeht Zoll-Urteil/ Landwirtschaftsmesse in Paris/ Ghana: Was ein Kratersee über Mars verrät
Agree to Disagree!
Setzen, Sechs! Braucht Schule Druck?
Claude Chabrol oder die Amour fou