Erstes Halbfinale

La Maestra 2026

Verfügbar ab dem 26/02/2026

Tag zwei bei La Maestra 2026: Acht weitere Kandidatinnen zeigen vor der Fachjury, was in ihnen steckt. Sie alle haben 20 Minuten Zeit, um ein Stück ihrer Wahl aus den vier vorgeschlagenen Werken mit dem Orchester einzustudieren und anschließend zu dirigieren.

2019 kamen die Pariser Philharmonie und das Paris Mozart Orchestra zu einer alarmierenden Feststellung: Nur 4,3 % der Orchester werden von Frauen geleitet. Um hier Abhilfe zu schaffen, beschlossen die beiden Institutionen gemeinsam einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, der sich speziell an Dirigentinnen richtet. So fand 2020 die erste Ausgabe von La Maestra statt – und stieß sofort auf internationales Interesse.

2026 wird La Maestra zum vierten Mal ausgerichtet. Auch wenn sich in den vergangenen fünf Jahren einiges getan hat (mittlerweile ist der Frauenanteil an der Spitze ständiger Orchester auf 8 % gestiegen), erweist sich der Wettbewerb für Frauen noch immer als wichtiges Karrieresprungbrett.

Repertoire:

Rossini – Il barbiere di Siviglia, Rosinas Arie „Una voce poco fa“ (Solistin: Victoire Bunel)
oder Mozart – Le Nozze di Figaro, Rezitativ und Arie des Grafen Almaviva „Hai già vinta la causa“ (Solist: Félix Merle)

Odette Gartenlaub – Flötenkonzert; Moderato (Solistin: Hélène Dusserre)
oder Sofia Gubaidulina – Fachwerk für Bayan, Schlagzeug und Streicher; Takt 146 bis 439 (Solistin: Fanny Vicens)


Aufgezeichnet am 23. Februar 2026 in der Philharmonie de Paris, Paris

Regie

Adeline Chahin

Produktion

OLEO FILMS

Land

Frankreich

Jahr

2026

In Partnerschaft mit

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