USA: Minneapolis im Widerstand

ARTE Reportage

26 Min.

Verfügbar bis zum 24/02/2029

Sendung vom 27/02/2026

Die Tötung von Renée Good und Alex Pretti durch die ICE-Beamten wirkten wie ein brutaler Weckruf für viele Menschen in Minneapolis. Ihr Tod löste Wut aus und eine neue große Widerstandsbewegung gegen die repressive Politik der Trump-Regierung.

Im Schnee und in der eisigen Kälte des Bundesstaats Minnesota bauten alarmierte Bürgerinnen und Bürger Überwachungsnetzwerke auf, es entstanden Nachrichtengruppen, die die Einwohner innerhalb weniger Minuten mit Trillerpfeifen bewaffnet zusammenriefen: Sie meldeten die Einsätze von ICE-Teams direkt vor Ort, sie störten den Ablauf dieser Operationen, sie dokumentieren sie und schützten potenzielle Opfer von der Einwanderungspolizei. 
Unsere Reporter begleiteten drei Menschen in Minneapolis: Eine junge Frau, die zu den "Watchers" gehört, den mit Trillerpfeifen und Mobiltelefonen bewaffneten Beobachtern, einen "Bürgerjournalisten", der die Polizeigewalt dokumentiert, und einen spanischsprachigen Pastor, der den Familien seiner Gemeinde hilft, die von den ICE-Patrouillen verfolgt werden. Diese Reportage dokumentiert einen Schlüsselmoment in der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Zum ersten Mal seit seiner Wahl musste der amerikanische Präsident einen herben Rückschlag hinnehmen, ausgerechnet bei einem zentralen Thema seiner politischen Kampagne, dem Kampf gegen die Einwanderung.

Regie

Mathilde Liotard, Gwenlaouen Le Gouil

Autor:in

Gwenlaouen Le Gouil

Kamera

Mathilde Liotard

Schnitt

Hélène Lanfranchi

Produktion

StudioFact Press & Docs

Land

Frankreich

Jahr

2026

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