Nächstes Video:
Marina Abramovic über Picasso - Serbische Perfomance-KünstlerinDer Minotaurus, das bin ich! Picasso und die Stiere
53 Min.
Verfügbar bis zum 12/09/2026
Sie waren Picassos große Leidenschaft: die Stiere. Er malte und zeichnete sie, modellierte sie zu Skulpturen. Er besuchte Stierkämpfe, sein Leben lang. Er feierte ihre mächtigen Hörner als immer wiederkehrende, durchgehende Motive. Die Doku folgt Picassos Stier-Spuren in seiner Geburtsstadt Malaga, in Paris, in Nîmes und in Arles.
In Pablo Picassos berühmten Bild "Guernica" richtet ein Stier den Blick direkt auf den Betrachter. Grimmig thront Spaniens Nationalsymbol über dem Grauen, das nach dem Angriff deutscher Bomber in der baskischen Stadt Guernica herrschte. Stiere waren Picassos große Leidenschaft: die Stiere. Er malte und zeichnete sie, modellierte sie zu Skulpturen.
Picasso-Kenner sagen: Es ist der Künstler selbst, der zuschaut. Er habe sich selbst in der Rolle des Minotaurus gesehen, dem menschenverschlingenden Stiermenschen aus der griechischen Mythologie, eine Kreatur von enormer Kraft und Grausamkeit, halb Mensch, halb Stier.
Seit Picassos Zeiten hat sich der Blick auf die Corrida grundlegend verändert, sie wird heute als abstoßend und veraltet empfunden. Heute stehen ethische Betrachtungen und Aspekte des Tierwohls im Vordergrund. Für den im französischen Exil lebenden Picasso dagegen bedeutete die Corrida auch eine Erinnerung an sein Heimatland Spanien, in das er seit der Machtübernahme des Diktators Franco keinen Fuß mehr setzte. Auf den Rängen der Arenen im südfranzösischen Arles oder Nîmes fand Picasso Trost – und künstlerische Inspiration.
Die Dokumentation folgt Picassos Stier-Spuren – von seiner Geburtsstadt Málaga über Paris bis nach Nîmes und Arles – und zeigt, wie das Stiermotiv die verschiedenen Schaffensphasen Picassos auf immer neue Weise prägte.
Picasso-Kenner sagen: Es ist der Künstler selbst, der zuschaut. Er habe sich selbst in der Rolle des Minotaurus gesehen, dem menschenverschlingenden Stiermenschen aus der griechischen Mythologie, eine Kreatur von enormer Kraft und Grausamkeit, halb Mensch, halb Stier.
Seit Picassos Zeiten hat sich der Blick auf die Corrida grundlegend verändert, sie wird heute als abstoßend und veraltet empfunden. Heute stehen ethische Betrachtungen und Aspekte des Tierwohls im Vordergrund. Für den im französischen Exil lebenden Picasso dagegen bedeutete die Corrida auch eine Erinnerung an sein Heimatland Spanien, in das er seit der Machtübernahme des Diktators Franco keinen Fuß mehr setzte. Auf den Rängen der Arenen im südfranzösischen Arles oder Nîmes fand Picasso Trost – und künstlerische Inspiration.
Die Dokumentation folgt Picassos Stier-Spuren – von seiner Geburtsstadt Málaga über Paris bis nach Nîmes und Arles – und zeigt, wie das Stiermotiv die verschiedenen Schaffensphasen Picassos auf immer neue Weise prägte.
Regie
Hilka Sinning
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Marina Abramovic über Picasso
Serbische Perfomance-Künstlerin
Twist
Seelenverwandte? Warum uns Tiere glücklich machen
Tracks East
Israel - Auf ewig im Krieg?
Muhammad Ali (1/4)
Erste Runde: Der Größte (1942-1964)
Muhammad Ali (2/4)
Zweite Runde: Wie heiße ich? (1964-1970)
Flick Flack
Konnte sich Bruce Lee eigentlich richtig prügeln?
Muhammad Ali (3/4)
Dritte Runde: Rivalen (1970-1974)
Muhammad Ali (4/4)
Vierte Runde: Der Zauber bleibt (1974-2016)
Flick Flack
Warum wurde Bambi verbrannt?
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Blindgänger
Budapest Festival Orchestra spielt Werke von Prokofjew, Mozart und Schumann
Eröffnungskonzert Kissinger Sommer
Flower Power
Niederländische Malerinnen im 17. Jahrhundert
Yuja Wang X David Hockney
Ad Infinitum
Sternenklang Festival 2026
Weil du mir gehörst
ARTE Journal - 12/06/2026
Neues verschärftes EU-Asylrecht in Kraft
Mit offenen Karten - Im Fokus
Unruhige Zeiten in Bahrain
Twist
Chaos im Kopf: Macht ADHS kreativer?
Mexiko unter US-Druck: Kartelle im Fadenkreuz
ARTE Reportage
NotInitialized