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Nino Haratischwili: "Georgien hat mich nie verlassen"
52 Min.
Verfügbar bis zum 26/09/2026
TV-Ausstrahlung am Montag, 13. Juli um 02:20
Die in Georgien geborene Schriftstellerin Nino Haratischwili ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen in Deutschland. Ihr neuer Roman "Das mangelnde Licht" handelt auf mehr als 800 rauschhaften Seiten von einem Land am Rande Europas und Russlands und einem Krieg. Die Doku taucht mit Archivmaterial, Interviews und Spielszenen ein in das Georgien der 1990er Jahre.
Über 500.000 Exemplare wurden allein im deutschsprachigen Raum von ihrem Roman "Das achte Leben (Für Brilka)" verkauft. Das etwa 1.200 Seiten starke Epos wurde mittlerweile in über 25 Sprachen übersetzt und vielfach preisgekrönt. Seit diesem Roman hat die georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili, die in Deutschland lebt, bereits mehrere Werke veröffentlicht.
"Das mangelnde Licht" handelt von einem Land am Rande Europas, von einem Land am Rande Russlands und von einem Krieg. Der im Februar 2022, kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine, erschienene Roman spielt abermals in Georgien, in Tiflis in der Umbruchzeit der 1990er Jahre. Die Bevölkerung macht die Erfahrung, dass Kriminalität immer mehr die Staatsgewalt ersetzt und der Staat für seine Bürger keinerlei Sicherheit mehr garantieren kann. Der Alltag gleicht einem Überlebenskampf.
Auf mehr als 800 rauschhaften Seiten erzählt Haratischwili von vier jungen Frauen durch eine klug mit der Gegenwart verschränkte Retrospektive. Drei der vier Freundinnen treffen sich 2019 in Brüssel bei einer Fotoausstellung der Kriegsreporterin Dina nach vielen Jahren wieder. Es sind Schwarz-Weiß-Fotos, Bilder aus der Zeit ihrer Jugend, die dem Roman den Takt geben. Anhand der Bilder wird in Rückblenden die gemeinsame Geschichte durch die Ich-Erzählerin Keto erinnert.
Eva Gerberding hat Nino Haratischwili nach Tiflis begleitet. Die Dokumentation taucht mit Archivmaterial, Interviews und kleinen Spielszenen in das Georgien der 1990er Jahre ein.
"Das mangelnde Licht" handelt von einem Land am Rande Europas, von einem Land am Rande Russlands und von einem Krieg. Der im Februar 2022, kurz nach Beginn des Krieges in der Ukraine, erschienene Roman spielt abermals in Georgien, in Tiflis in der Umbruchzeit der 1990er Jahre. Die Bevölkerung macht die Erfahrung, dass Kriminalität immer mehr die Staatsgewalt ersetzt und der Staat für seine Bürger keinerlei Sicherheit mehr garantieren kann. Der Alltag gleicht einem Überlebenskampf.
Auf mehr als 800 rauschhaften Seiten erzählt Haratischwili von vier jungen Frauen durch eine klug mit der Gegenwart verschränkte Retrospektive. Drei der vier Freundinnen treffen sich 2019 in Brüssel bei einer Fotoausstellung der Kriegsreporterin Dina nach vielen Jahren wieder. Es sind Schwarz-Weiß-Fotos, Bilder aus der Zeit ihrer Jugend, die dem Roman den Takt geben. Anhand der Bilder wird in Rückblenden die gemeinsame Geschichte durch die Ich-Erzählerin Keto erinnert.
Eva Gerberding hat Nino Haratischwili nach Tiflis begleitet. Die Dokumentation taucht mit Archivmaterial, Interviews und kleinen Spielszenen in das Georgien der 1990er Jahre ein.
Regie
Eva Gerberding
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
RB
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