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Das Geschäft mit dem Tod floriert33 Min.
Verfügbar bis zum 16/09/2026
Sendung vom 22/05/2023
Die europäische Bestattungsbranche expandiert, und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. In Frankreich sprechen viele Bestatter heute offener über ihren Beruf als früher und begleiten den Wandel der Riten im Zusammenhang mit dem Tod: Der Trend geht zu persönlicheren Zeremonien, nachhaltigeren Praktiken und sogar zur Digitalisierung!
Der Trauerberater und Zeremonienmeister Guillaume Loiseau unterrichtet auch an der staatlichen französischen Berufsschule für Bestattungsberufe. Er stellt fest, dass die üblichen Zeremonien oft nicht den Vorstellungen der Hinterbliebenen entsprechen. Seiner Meinung nach muss individuell auf die Wünsche jeder Familie eingegangen werden, damit die Trauerfeier in guter Erinnerung bleibt. Er will seinen Schülern vermitteln, wie sie jede Feier fast wie eine Bühnenvorstellung gestalten können. Auf Fachmessen findet er dafür neue Anregungen und Ideen.
Stéphanie ist Thanatopraktikerin. Sie sorgt für ein ästhetisches Erscheinungsbild der Verstorbenen bei der Aufbahrung – eine besonders tabubehaftete Tätigkeit. Stéphanie gibt in den sozialen Netzwerken Einblick in ihre Arbeit, und zu ihrer Überraschung stößt ihr Beruf auf starkes Interesse. Innerhalb weniger Jahre wurde sie zu einer bekannten Figur mit mehr als 140.000 Followern. In ihren Posts beantwortet sie die Fragen, die viele nach dem Tod eines nahestehenden Menschen nicht zu stellen wagen.
Die ehemalige Journalistin Sarah Dumont hat die erste französische Plattform gegründet, die ausschließlich dem Thema Tod gewidmet ist: „Happy End“. Auf der Website stellt sie Neuheiten und aktuelle Entwicklungen vor, zum Beispiel Grabsteine mit QR-Code oder auf Seebestattung spezialisierte Bestattungsinstitute. Sarah veranstaltet auch gesellige Treffen, um Trauernden die Gelegenheit zum Austausch bei einem Glas Wein zu geben.
Indem sie sich einem breiten Publikum öffnen, zeigen diese drei Profis aus der Bestattungsbranche die Notwendigkeit neuer Praktiken auf. Letztlich hinterfragen sie damit auch die menschliche Beziehung zum Tod.
Stéphanie ist Thanatopraktikerin. Sie sorgt für ein ästhetisches Erscheinungsbild der Verstorbenen bei der Aufbahrung – eine besonders tabubehaftete Tätigkeit. Stéphanie gibt in den sozialen Netzwerken Einblick in ihre Arbeit, und zu ihrer Überraschung stößt ihr Beruf auf starkes Interesse. Innerhalb weniger Jahre wurde sie zu einer bekannten Figur mit mehr als 140.000 Followern. In ihren Posts beantwortet sie die Fragen, die viele nach dem Tod eines nahestehenden Menschen nicht zu stellen wagen.
Die ehemalige Journalistin Sarah Dumont hat die erste französische Plattform gegründet, die ausschließlich dem Thema Tod gewidmet ist: „Happy End“. Auf der Website stellt sie Neuheiten und aktuelle Entwicklungen vor, zum Beispiel Grabsteine mit QR-Code oder auf Seebestattung spezialisierte Bestattungsinstitute. Sarah veranstaltet auch gesellige Treffen, um Trauernden die Gelegenheit zum Austausch bei einem Glas Wein zu geben.
Indem sie sich einem breiten Publikum öffnen, zeigen diese drei Profis aus der Bestattungsbranche die Notwendigkeit neuer Praktiken auf. Letztlich hinterfragen sie damit auch die menschliche Beziehung zum Tod.
Land
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
ARTE F
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