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Unser Immunsystem - Wächter der GesundheitDie neue Hand - Geschichte einer Transplantation
52 Min.
Verfügbar bis zum 07/12/2026
Als Arja Ahtaanluoma infolge eines Unfalls beide Arme und Beine verliert, gibt ihr die Aussicht auf eine Handtransplantation neue Hoffnung. Doch die Operation ist in Europa ein medizinisches Novum und mit hohen Risiken verbunden. Und für eine erfolgreiche Transplantation muss zuerst ein passender Spender gefunden werden.
Nach einer Blutvergiftung müssen der Finnin Arja Ahtaanluoma beide Arme und Beine amputiert werden. Trotz Prothesen bleibt ihr Alltag stark eingeschränkt; sie ist rund um die Uhr auf Unterstützung angewiesen. Eine Handtransplantation könnte ihr ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben – doch der Eingriff ist hochkomplex, risikoreich und wird in Europa bislang nur selten durchgeführt.
In Indien werden Handtransplantationen seit 2015 praktiziert. Dort wurden Shreya Siddanagowder als erster Frau weltweit die Unterarme von einem männlichen Spender transplantiert. Arja nimmt Kontakt zu ihr auf, um mehr über den Ablauf der Operation und das Leben nach der Transplantation zu erfahren. Betroffene müssen lebenslang Medikamente gegen Abstoßungsreaktionen einnehmen und eine intensive Reha durchlaufen. Bei Shreya zeigen sich nach dem Eingriff unerwartete Veränderungen: Die anfangs dunkleren, männlich wirkenden Hände werden mit der Zeit schlanker, und der Hautton nähert sich ihrem an. Heute führt sie ein normales Leben.
In Finnland ist das Team um Jorma Ryhänen bereit, Arjas Handtransplantation zu wagen. Über sechs Jahre wird jeder Schritt minutiös geplant – von der Operation bis zur Nachsorge. Bei der Transplantation werden Knochen, Muskeln, Gefäße und Nerven miteinander verbunden. Ob es dazu kommt, entscheidet sich jedoch erst mit einem passenden Spender. Denn nur, wenn alle Faktoren übereinstimmen, kann der Eingriff stattfinden. Als schließlich eine passende Spenderhand für Arja gefunden wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
In Indien werden Handtransplantationen seit 2015 praktiziert. Dort wurden Shreya Siddanagowder als erster Frau weltweit die Unterarme von einem männlichen Spender transplantiert. Arja nimmt Kontakt zu ihr auf, um mehr über den Ablauf der Operation und das Leben nach der Transplantation zu erfahren. Betroffene müssen lebenslang Medikamente gegen Abstoßungsreaktionen einnehmen und eine intensive Reha durchlaufen. Bei Shreya zeigen sich nach dem Eingriff unerwartete Veränderungen: Die anfangs dunkleren, männlich wirkenden Hände werden mit der Zeit schlanker, und der Hautton nähert sich ihrem an. Heute führt sie ein normales Leben.
In Finnland ist das Team um Jorma Ryhänen bereit, Arjas Handtransplantation zu wagen. Über sechs Jahre wird jeder Schritt minutiös geplant – von der Operation bis zur Nachsorge. Bei der Transplantation werden Knochen, Muskeln, Gefäße und Nerven miteinander verbunden. Ob es dazu kommt, entscheidet sich jedoch erst mit einem passenden Spender. Denn nur, wenn alle Faktoren übereinstimmen, kann der Eingriff stattfinden. Als schließlich eine passende Spenderhand für Arja gefunden wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
Regie
Kati Laukkanen
Land
Finnland
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
YLE
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