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Stadt Land Kunst
Maya Angelous Ghana / Kanada / Paris46 Min.
Verfügbar bis zum 17/08/2026
Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Maya Angelous Rückflugticket nach Ghana/ Kanada: Unterwegs mit dem Eiskanu/ Österreich: Elkes Rindfleisch mit Kartoffeln/ Paris: Eine geheimnisvolle russische Prinzessin
Anfang der 1960er Jahre verbrachte Maya Angelou zwei Jahre in Ghana – ein Aufenthalt, der sie zutiefst erschütterte. Zuvor hatte die 1928 im US-Bundesstaat Missouri geborene und in Arkansas aufgewachsene afroamerikanische Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin bereits als Tänzerin, Calypso-Sängerin und Schauspielerin gearbeitet. In „Ich kenne einen Ort weit weg von hier“, einem Band ihrer Autobiografie, erzählt Maya Angelou von der Identitätssuche afroamerikanischer Menschen ihrer Generation: hin- und hergerissen zwischen den von Rassentrennung geprägten USA und einem afrikanischen Kontinent, den sie nie kennengelernt haben.
(2): Kanada: Unterwegs mit dem Eiskanu
Im Winter gefriert das Wasser des Sankt-Lorenz-Stroms zu riesigen Eisflächen. Die Menschen in Québec haben gelernt, diese Herausforderung der Natur zu meistern – mit zerbrechlichen Eiskanus. Schon die indigenen Huronen nutzten diese Kanus für ihre Überfahrten. Die Europäer schauten es sich ihnen ab und machten aus den Kanus das „kanadische Automobil“. Im 19. Jahrhundert wurden die Kanufahrer, die für die Kolonialisierung der Region unerlässlich waren, nach und nach durch Dampfschiffe abgelöst. Dennoch gilt das Eiskanu in Québec bis heute als identitätsstiftendes Erbe.
(3): Österreich: Elkes Rindfleisch mit Kartoffeln
In Salzburg brät Elke Rinderschnitzel an und bereitet Gemüse zu, das sie anschließend mit dem Fleischsaft püriert. Serviert wird das Ganze mit Kartoffelknödeln und einem Klecks Preiselbeermarmelade für die süße Note.
(4): Paris: Eine geheimnisvolle russische Prinzessin
Inmitten der geschäftigen Straßen und breiten Alleen von Paris wirkt der Friedhof Père-Lachaise wie eine geheimnisvolle, geräuschlose Stadt in der Stadt. Seit über 200 Jahren werden um die berühmten Verstorbenen immer wieder neue Legenden gesponnen. Eine davon ging um die Welt: Die Legende einer reichen Erbin, die in der Zeitung eine kuriose Anzeige aufgab ...
Regie
Fabrice Michelin
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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