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Flamenco queer16 Min.
Verfügbar bis zum 19/12/2027
Weit von den Klischees entfernt, unterwandert eine neue Generation von Tänzerinnen und Tänzern die Regeln des Flamencos, um ihm neue Horizonte zu eröffnen. Dieses spanische Kulturgut besteht aus mehreren Elementen: Musik, Gesang, Tanz und Palmas (dem rhythmischen Klatschen). Üblicherweise sind heute die Rollenzuschreibungen sehr geschlechtsspezifisch und wenig divers, obwohl der Flamenco ursprünglich von Gitanos, Arabern, Iberern und Lateinamerikanern stammt; er ist alles andere als „weiß geboren“. Diese Codes scheinen in einer historischen Tradition verankert zu sein; die Realität ist jedoch komplexer. Seit seinen Anfängen entwickelt sich der Flamenco mit den Menschen, die ihn ausüben. Die starren Normen kamen erst später, insbesondere zur Zeit der Franco-Diktatur. Heute gibt es Tänzer und Tänzerinnen, die ihn von innen heraus neu definieren.
Das Kollektiv "Flamenco Queer" aus Barcelona besteht aus dem Tänzer Rubén Heras und dem Londoner Gitarristen Jero Feréc und wirbelt die Geschlechterrollen durcheinander. Der Tänzer und Philosoph Fernando López Rodríguez untersucht in seinen Choreografien das Rebellische innerhalb des Flamencos und zeigt Puristen, dass die Ursprünge dieser Kunst nicht die sind, für die man sie hält.
Regie
DIVERS
Produktion
PROGRAM 33
Journalist
Tess Aibar
Land
Frankreich
Jahr
2024
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