Der Waldelefant unterscheidet sich deutlich vom Savannenelefanten, seine Art wurde allerdings erst 2021 von der IUCN, der „International Union for Conservation of Nature and Natural Resources“ offiziell anerkannt. Waldelefanten gelten als wahre Gärtner der Wälder des Kongobeckens und seines Ökosystems. Trotz aller Schutzmaßnahmen haben Wilderer ihre Zahl von mehreren Millionen auf weniger als 150 000 Tiere dezimiert, deshalb stehen sie ganz oben auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. In Gabun beobachten und begleiten Wissenschaftler die Elefantenherden, um ihr Leben und Überleben zu erforschen. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung analysieren sie ihre DNA und sie legen ihnen GPS-Halsbändern um, damit sie ihre Wege durch den Regenwald nachvollziehen können. Ihre Forschungsdaten helfen auch den Gerichten, wenn es darum geht, Beweise für die Anklagen gegen Wilderer vorzulegen.