Re: Wenn Schlammlawinen Bergdörfer bedrohen
30 Min.
Verfügbar bis zum 03/08/2027
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 6. August um 19:40
Sendung vom 28/08/2025
Überall in den Alpen sind Bergdörfer von Schlamm- und Gerölllawinen, sogenannten Muren, bedroht. Als dieses Jahr das Schweizer Bergdorf Blatten von einer gewaltigen Lawine fast ganz verschüttet wurde, war das nur der vorläufige Höhepunkt eines Trends. Immer häufiger richten extreme Unwetter und dadurch ausgelöste Schlamm- und Gerölllawinen schwere Schäden an. Wie damit umgehen?
Der Ort Cogne im Aostatal wurde im Juli 2024 vier Wochen von der Außenwelt abgeschnitten, weil die Straße ins Tal weggerissen wurde. Die Hotelchefin Nathalie Fattore kam mit einem blauen Auge davon. Eine Schlammlawine vom Berg streifte das Gebäude nur und begrub die Terrasse und die Außenanlagen des Hotels. Nach dem Aufräumen versucht sie, wieder Normalität herzustellen und stimmt sich dafür mit Guiseppe Cutano ab. Der Ingenieur arbeitet ehrenamtlich für den Zivilschutz im Dorf. Dabei geht es nicht nur um notwendige Schutzbauten, die die Sicherheit der Bewohner und Touristen erhöhen sollen, sondern auch um zukünftige Strategien, das Überleben des Dorfs zu sichern.
Überall in den Alpen sind Bergdörfer von Muren bedroht – aufgrund des Abschmelzens der Gletscher und aufgrund von Starkregenereignissen. Im bayerischen Oberland lebt der Bergexperte Horst Hofmann. Er arbeitet für das Wasserwirtschaftsamt Garmisch-Partenkirchen. Nachdem sich 2018 dort ein Bergbach voller Schlamm und Bäume in den Ort gewälzt hatte, leitet er nun den Bau eines neuartigen Auffangbeckens und bringt mit einem Geologen Überwachungssysteme an. Der Aufwand ist groß, denn die Arbeiten finden in abgelegenen Tälern statt. Es ist klar, dass die Menschen die zunehmenden Naturgefahren nicht beliebig mit immer größeren Schutzbauten bekämpfen können.
Wie viel Eingriff in die Natur ist legitim, wie viel Risiko zumutbar? Gerade der Blick in die Schweiz, wo ein Erdrutsch im Kanton Wallis beinahe ein ganzes Dorf begraben hat, zeigt, wie schwierig es ist, die richtige Balance zu finden.
Überall in den Alpen sind Bergdörfer von Muren bedroht – aufgrund des Abschmelzens der Gletscher und aufgrund von Starkregenereignissen. Im bayerischen Oberland lebt der Bergexperte Horst Hofmann. Er arbeitet für das Wasserwirtschaftsamt Garmisch-Partenkirchen. Nachdem sich 2018 dort ein Bergbach voller Schlamm und Bäume in den Ort gewälzt hatte, leitet er nun den Bau eines neuartigen Auffangbeckens und bringt mit einem Geologen Überwachungssysteme an. Der Aufwand ist groß, denn die Arbeiten finden in abgelegenen Tälern statt. Es ist klar, dass die Menschen die zunehmenden Naturgefahren nicht beliebig mit immer größeren Schutzbauten bekämpfen können.
Wie viel Eingriff in die Natur ist legitim, wie viel Risiko zumutbar? Gerade der Blick in die Schweiz, wo ein Erdrutsch im Kanton Wallis beinahe ein ganzes Dorf begraben hat, zeigt, wie schwierig es ist, die richtige Balance zu finden.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
BR
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