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31 Min.
Verfügbar bis zum 09/02/2027
Sendung vom 10/02/2026
In vielen Landkrankenhäusern halten ausländische Ärzte die Versorgung aufrecht. Der Internist Mohamed Cherbagi aus Syrien denkt trotz guter Integration über eine Rückkehr nach. Die Ärztin Ina Viaroukina aus Belarus praktiziert im Harzklinikum auf der Intensivstation. Die Reportage macht sichtbar, wie abhängig das deutsche Gesundheitssystem vom Einsatz ausländischer Ärzte ist.
Ausländische Ärztinnen und Ärzte sichern in vielen deutschen Landkrankenhäusern die medizinische Versorgung. Die Reportage zeigt ihren Alltag. Mohamed Cherbagi kommt aus Syrien. Als Internist arbeitet er im Krankenhaus eng mit deutschen und internationalen Kolleginnen und Kollegen. Anfangs gab es Sprachhürden und Vorurteile, heute ist er fester Teil des Teams. Mehr als 50.000 zugewanderte Ärztinnen und Ärzte stützen den medizinischen Betrieb an deutschen Krankenhäusern. Ihr Einsatz ist längt unverzichtbar. In Freiberg stammt fast jeder zweite Arzt aus dem Ausland. Doch Mohamed denkt über eine Rückkehr nach Syrien nach. Sobald er seine zweite Facharztausbildung abgeschlossen hat, möchte er gehen.
Die Ärztin Ina Viaroukina aus Belarus hilft mit, eine Klinik im Harz am Laufen zu halten. Sie springt am Krankenhaus Quedlinburg dort ein, wo Personal fehlt. Auf der Intensivstation betreut sie schwer kranke Patientinnen und Patienten, diktiert Befunde und kämpft mit neuen Computerprogrammen. Sechs-Tage-Wochen sind für sie normal. Ihre beiden Töchter wachsen in Quedlinburg auf, während Ina Beruf und Familie allein stemmt. Deutschland ist für sie Chance und Belastung zugleich. Trotzdem sagt sie klar, dass sie bleiben will.
Die Reportage zeigt zwei Leben zwischen Herkunft und neuer Heimat. Sie macht sichtbar, wie abhängig das deutsche Gesundheitssystem von internationalen Fachkräften ist. Wenn Ärzte wie Mohamed Cherbagi gehen und Ärztinnen wie Ina Viaroukina an ihre Grenzen kommen, gerät die medizinische Versorgung ganzer Regionen ins Wanken.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
MDR
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