Richard Bona
Mit der hr-Bigband127 Min.
Verfügbar ab dem 13/04/2026
Der in Kamerun geborene Richard Bona hat sich seinen ersten Bass aus Kisten und Fahrrad-Bremsseilen zusammengezimmert. Der inzwischen in New York lebende Grammy-Gewinner hat u.a. mit Herbie Hancock, Chick Corea oder Sting gespielt und reißt mit Afropop-Anklängen und vielsprachigem Gesang das Publikum mit. Die hr-Bigband spielt unter Leitung von Michael Philip Mossman.
Als Richard Bona als Dreizehnjähriger Aufnahmen vom US-amerikanischen Bassisten Jaco Pastorius hörte, war es um ihn geschehen. Die Virtuosität des “Weather Report”-Bassisten findet in Bonas Spiel ihren Widerhall. Er erfand sich selbst nach diesem Hörerlebnis musikalisch neu, hatte er zuvor doch zahlreiche andere Instrumente erlernt. Von dem Moment an gehörte Bonas Herz dem Bass. Neben Jazz betätigt der Grammy-Preisträger sich hoch erfolgreich in anderen Genres wie Afropop und Weltmusik. Er geht unbeirrt seinen Weg, der ihn von Kamerun über einen kurzen Aufenthalt in Deutschland nach Paris und von dort, als seine Arbeitserlaubnis von den französischen Behörden nicht verlängert wurde, weiter nach New York führte, wo Bona heute noch lebt.
Für das musikalische Establishment war er ein Unbequemer, weil er sich nicht dem Diktat des wirtschaftlichen Erfolgs unterwarf, sondern die Musik machte, die ihm am Herzen lag. Und das waren oft genug Songs für und über die Außenseiter, die Marginalisierten, die Underdogs. Dass er damit genau richtig lag, beweisen die zahlreichen Preise und Nominierungen für seine Alben. Richard Bona ist selbst mittlerweile ein Name, den andere sich in ihre Biografie schreiben, aber auch er hat mit den Größten der Musikwelt zusammengearbeitet, darunter Herbie Hancock, Quincy Jones, Chick Corea, Sting und Stevie Wonder.
Foto © Leesa Richards
Aufzeichnung vom 11. Februar 2026 in der Alten Oper Frankfurt.
Produktion
Hessischer Rundfunk
Komponist/-in
Richard Bona
Land
Deutschland
Jahr
2026
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