Kasachstan: Schöne Grüße aus Baikonur

ARTE Reportage

25 Min.

Verfügbar bis zum 18/05/2029

Sendung vom 29/05/2026

Baikonur ist nur noch ein Schatten dessen, was es einmal war in den großen Zeiten der sowjetischen Raumfahrt. Auf dem größten Kosmodrom der Welt sind noch drei von zehn Startrampen in Betrieb, dieses Jahr planen sie nur sechs bis sieben Flüge.

Russland hat den Weltraumbahnhof Baikonur noch bis 2050 von Kasachstan gepachtet, danach wollen sie alle Flüge ins Weltall von Wostotschny in Sibiren aus starten. Kasachstan aber will Baikonor auch nach dem Rückzug des Pächters Russland weiterleben lassen. Vor einigen Tagen erst absolvierte die erste von kasachischen Ingenieuren entwickelte Rakete erfolgreich einen Testflug. Da der Markt für Satellitenstarts weltweit boomt, könnte das "Tor zu den Sternen", wie Baikonur einst genannt wurde, wieder florieren. Neue Partner aus China, Indien und auch aus Europa interessieren sich schon dafür. In den riesigen Hallen des Kosmodroms aber erinnern die alten sowjetischen Raketen und Raumfahrzeuge noch immer an die Geschichte der Eroberung des Weltraums seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, an den Wettlauf zum Mond zwischen den USA und der Sowjetunion. Von Baikonur aus flog 1961 Juri Gagarin als erster Mensch in den Weltraum.

Regie

David Muntaner

Kamera

Ulysse Cailloux

Schnitt

Thomas Parnet

Produktion

Kraken Films

Land

Frankreich

Jahr

2026

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