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Kurzschluss
Lost in Paradise46 Min.
Verfügbar bis zum 29/09/2026
TV-Ausstrahlung am Freitag, 3. Juli um 01:40
Sendung vom 03/07/2026
Paradaïz / Tako Tsubo / Begegnung - Ivana Kvesić / Ich bin nicht sicher / Zoom – Ich bin nicht sicher / Hugs
(1): Paradaïz
Animationsfilm von Matea Radic, Kanada 2025, 10 Min.
Willkommen an einem Ort, an dem die Häuser Löcher haben, Tomaten tickende Zeitbomben sind und Schnecken auf der Suche nach einem sicheren Ort durch die Straßen wandern. Dort, zwischen Kettenrauchen und dem Anschauen alter absurder Fernsehwerbespots, erkundet die Heldin der Filmemacherin das Zuhause, das sie verlassen hat – oder das, was davon übrig ist. Dabei unterläuft sie alle Erwartungen daran, wie Heilung aussieht, und spielt ein surreales Versteckspiel mit ihrer Umgebung.
In ihrem Kurzfilmdebüt nutzt die in Winnipeg, Kanada, lebende Künstlerin Matea Radic handgezeichnete Animationen, Familienfotos, einen ironischen Sinn für Humor und ihre eigenen flüchtigen Erinnerungen, um in die vom Jugoslawienkrieg zerrüttete Stadt Sarajevo zurückzukehren, aus der sie als Kind in den 90er Jahren floh.
(2): Tako Tsubo
Animationsfilm von Eva Pedroza, Fanny Sorgo, Deutschland, Österreich 2024, 6 Min.
"Das Herz ist nur noch 'ne Last." Das sagt – im ersten von drei Dialogen – ein Arzt zu Herrn Ham. Herr Ham entscheidet sich für eine Herzentfernung, um von seinen komplizierten Gefühlen entlastet zu werden. Der Arzt versichert ihm, dass dies in der heutigen Zeit überhaupt kein Problem mehr darstellt. Nachdenklich veranlagt, behält Ham jedoch sein Herz nach der Entfernung noch eine Weile, um es vielleicht doch noch besser zu verstehen.
"Tako Tsubo" ist eine animierte, surrealistische Reflexion über den Umgang mit Gefühlen in einer Leistungsgesellschaft.
(3): Begegnung - Ivana Kvesić
"Ich mag es nicht, wenn die Sachen konform und lieblich sind", sagt Ivana Kvesić, Festivaldirektorin von Fantoche, dem internationalen Animationsfilmfestival in Baden, Schweiz. Ein Gespräch über akute Fragen wie den Umgang des Festivals mit Filmen, die mit KI hergestellt worden sind. Das Wesen der Animation ist das Handwerk – was, wenn das ersetzt wird?
(4): Ich bin nicht sicher
Animationsfilm von Luisa Zürcher, Schweiz 2025, 10 Min.
Ein Einblick in den Spitalaufenthalt der Filmemacherin, wo sie zwischen Schmerzen, Heimweh und Ekel immer wieder absurde, witzige Momente erlebt. Ein emotionaler Trip durch die langen unterirdischen Gänge des Krankenhauses mit viel Smalltalk und Schläuchen.
(5): Zoom – Ich bin nicht sicher
Ein sensibles Gespräch mit der Regisseurin Luisa Zürcher über die Verbindung von Filmemachen und Leben – das eine braucht unbedingt das andere und vice versa.
(6): Hugs
Animationsfilm von Nicolas Fong, Belgien 2025, 6 Min.
"Begleite mich auf dem Gepäckträger meines Fahrrads auf eine Achterbahnfahrt der Sinne durch ein Land voller Zärtlichkeit." Während einer Radtour beobachtet jemand zwei Menschen, die sich zärtlich umarmen. Er lässt sich von Tagträumen mitreißen und stellt sich alle möglichen Arten von Umarmungen vor. So beginnt eine vielfältige Reise: Es gibt Umarmungen des Trostes, des Mitgefühls, der Zärtlichkeit, aber auch energiegeladene Umarmungen, süße Umarmungen, explosive Umarmungen, Gruppenumarmungen und Selbstumarmungen ...
Anhand einer Reihe berührender Szenen zeigt der Film, wie diese einfache Geste Menschen verbinden kann, und verdeutlicht den unschätzbaren Wert dieser universellen Sprache der Zuneigung.
Animationsfilm von Matea Radic, Kanada 2025, 10 Min.
Willkommen an einem Ort, an dem die Häuser Löcher haben, Tomaten tickende Zeitbomben sind und Schnecken auf der Suche nach einem sicheren Ort durch die Straßen wandern. Dort, zwischen Kettenrauchen und dem Anschauen alter absurder Fernsehwerbespots, erkundet die Heldin der Filmemacherin das Zuhause, das sie verlassen hat – oder das, was davon übrig ist. Dabei unterläuft sie alle Erwartungen daran, wie Heilung aussieht, und spielt ein surreales Versteckspiel mit ihrer Umgebung.
In ihrem Kurzfilmdebüt nutzt die in Winnipeg, Kanada, lebende Künstlerin Matea Radic handgezeichnete Animationen, Familienfotos, einen ironischen Sinn für Humor und ihre eigenen flüchtigen Erinnerungen, um in die vom Jugoslawienkrieg zerrüttete Stadt Sarajevo zurückzukehren, aus der sie als Kind in den 90er Jahren floh.
(2): Tako Tsubo
Animationsfilm von Eva Pedroza, Fanny Sorgo, Deutschland, Österreich 2024, 6 Min.
"Das Herz ist nur noch 'ne Last." Das sagt – im ersten von drei Dialogen – ein Arzt zu Herrn Ham. Herr Ham entscheidet sich für eine Herzentfernung, um von seinen komplizierten Gefühlen entlastet zu werden. Der Arzt versichert ihm, dass dies in der heutigen Zeit überhaupt kein Problem mehr darstellt. Nachdenklich veranlagt, behält Ham jedoch sein Herz nach der Entfernung noch eine Weile, um es vielleicht doch noch besser zu verstehen.
"Tako Tsubo" ist eine animierte, surrealistische Reflexion über den Umgang mit Gefühlen in einer Leistungsgesellschaft.
(3): Begegnung - Ivana Kvesić
"Ich mag es nicht, wenn die Sachen konform und lieblich sind", sagt Ivana Kvesić, Festivaldirektorin von Fantoche, dem internationalen Animationsfilmfestival in Baden, Schweiz. Ein Gespräch über akute Fragen wie den Umgang des Festivals mit Filmen, die mit KI hergestellt worden sind. Das Wesen der Animation ist das Handwerk – was, wenn das ersetzt wird?
(4): Ich bin nicht sicher
Animationsfilm von Luisa Zürcher, Schweiz 2025, 10 Min.
Ein Einblick in den Spitalaufenthalt der Filmemacherin, wo sie zwischen Schmerzen, Heimweh und Ekel immer wieder absurde, witzige Momente erlebt. Ein emotionaler Trip durch die langen unterirdischen Gänge des Krankenhauses mit viel Smalltalk und Schläuchen.
(5): Zoom – Ich bin nicht sicher
Ein sensibles Gespräch mit der Regisseurin Luisa Zürcher über die Verbindung von Filmemachen und Leben – das eine braucht unbedingt das andere und vice versa.
(6): Hugs
Animationsfilm von Nicolas Fong, Belgien 2025, 6 Min.
"Begleite mich auf dem Gepäckträger meines Fahrrads auf eine Achterbahnfahrt der Sinne durch ein Land voller Zärtlichkeit." Während einer Radtour beobachtet jemand zwei Menschen, die sich zärtlich umarmen. Er lässt sich von Tagträumen mitreißen und stellt sich alle möglichen Arten von Umarmungen vor. So beginnt eine vielfältige Reise: Es gibt Umarmungen des Trostes, des Mitgefühls, der Zärtlichkeit, aber auch energiegeladene Umarmungen, süße Umarmungen, explosive Umarmungen, Gruppenumarmungen und Selbstumarmungen ...
Anhand einer Reihe berührender Szenen zeigt der Film, wie diese einfache Geste Menschen verbinden kann, und verdeutlicht den unschätzbaren Wert dieser universellen Sprache der Zuneigung.
Produktion
Pinkmovies
Produzent/-in
Maike Mia Höhne / Lilli Thalgott
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
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