Atommacht Europa? Auf der Suche nach neuer Sicherheit
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Atommacht Europa? Auf der Suche nach neuer Sicherheit
53 Min.
Verfügbar bis zum 18/10/2030
Bis vor kurzem fühlte sich Europa unter dem Atomschirm der USA noch sicher. Dann überfiel Russland die Ukraine, und Donald Trump wurde wiedergewählt. Seitdem haben sich die transatlantischen Beziehungen deutlich verschlechtert. Europa muss sich stärker um eine eigene nukleare Abschreckung kümmern, fordern Experten. Nur: Welche Optionen haben die Europäer überhaupt?
Vor über 70 Jahren, mit der Gründung der Nato, versprachen die USA, Europa auch nuklear gegen einen sowjetischen Angriff zu verteidigen. Lange hat die atomare Abschreckung funktioniert – bis Russland die Ukraine angriff und mit dem Einsatz von Atomwaffen drohte. Mit Donald Trumps Wiederwahl haben sich die transatlantischen Beziehungen deutlich verschlechtert. Wie verlässlich ist der amerikanische Schutzschirm noch? Und welche Optionen hat Europa, sich selbst zu schützen?
Große Hoffnungen ruhen auf Frankreich. Es ist das einzige Land in Europa mit einem Atomwaffenarsenal, das komplett unabhängig von den USA ist. Das Vereinigte Königreich, die zweite Atommacht in Europa, hat zwar eigene atomare Sprengköpfe und U-Boote, aber die Trägerraketen stammen aus den USA. Im Sommer 2025 unterzeichnen der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer einen Vertrag, der die nuklearen Beziehungen der beiden Staaten vertieft, mit dem Ziel größerer nuklearer Unabhängigkeit Europas. Doch Experten zweifeln, ob eine Abschreckung ohne das große Arsenal der USA im Hintergrund funktioniert.
Im März 2026 verkündet Macron eine neue französische Nukleardoktrin: Ab sofort soll es eine enge strategische Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Nachbarn geben, auch nuklear. Denn längst wird in Ländern wie Deutschland und Polen über eigene nationale Atombomben-Programme diskutiert. In Polen sind 40 Prozent der Bevölkerung inzwischen dafür. Auch das Thema einer gemeinsamen "europäischen Bombe" ist auf dem Tisch. Kann das funktionieren – und vor allem: Wie sinnvoll ist das? Die Zweifel der Experten sind groß.
Große Hoffnungen ruhen auf Frankreich. Es ist das einzige Land in Europa mit einem Atomwaffenarsenal, das komplett unabhängig von den USA ist. Das Vereinigte Königreich, die zweite Atommacht in Europa, hat zwar eigene atomare Sprengköpfe und U-Boote, aber die Trägerraketen stammen aus den USA. Im Sommer 2025 unterzeichnen der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer einen Vertrag, der die nuklearen Beziehungen der beiden Staaten vertieft, mit dem Ziel größerer nuklearer Unabhängigkeit Europas. Doch Experten zweifeln, ob eine Abschreckung ohne das große Arsenal der USA im Hintergrund funktioniert.
Im März 2026 verkündet Macron eine neue französische Nukleardoktrin: Ab sofort soll es eine enge strategische Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Nachbarn geben, auch nuklear. Denn längst wird in Ländern wie Deutschland und Polen über eigene nationale Atombomben-Programme diskutiert. In Polen sind 40 Prozent der Bevölkerung inzwischen dafür. Auch das Thema einer gemeinsamen "europäischen Bombe" ist auf dem Tisch. Kann das funktionieren – und vor allem: Wie sinnvoll ist das? Die Zweifel der Experten sind groß.
Regie
Andrea Hauner
Land
Schweiz
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
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