Europas Industrieerbe in Gefahr: Luxemburgs „Gebléishal“
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Europas Industrieerbe in Gefahr: Luxemburgs „Gebléishal“
6 Min.
Verfügbar bis zum 21/04/2027
Esch-sur-Alzette in Luxemburg war das Zentrum der luxemburgischen Eisen- und Stahlindustrie. Zwischen 1909 und 1912 wurde hier das Hüttenwerk Belval von der Gelsenkirchener Bergwerks AG erbaut. Nach der Stilllegung des letzten Hochofens begann im Jahr 2000 die städtebauliche Umwandlung der riesigen Industriebrache im Südwesten Luxemburgs: Büroflächen, Bankfilialen, Einkaufszentrum, Wohnungen, eine Bibliothek, eine Konzerthalle. Auch die Universität Luxemburg bezog ihren Standort dort, in der sogenannten „Cité des Sciences“, einem Universitäts- und Wissenschaftsquartier. Doch was als Sinnbild für die gelungene Transformation der einstigen luxemburgischen Industriegesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft stehen soll, ist aktuell bedroht. Trotz Jahrzehntelanger Planungen und großem bürgerschaftlichem Engagement wurde das zentrale Bauwerk dieses europäischen Leuchtturmprojektes nicht transformiert: Die Gebläsehalle. Und die droht nun zu verfallen. Nicht nur Europa Nostra, die europäische NGO mit Sitz in Den Haag, schlägt mit Unterstützung der europäischen Investitionsbank Alarm. Kathrin Häfele und Thomas Vollherbst haben sich vor Ort umgesehen.
Kamera
T. Vollherbst
Journalist
K. Häfele
Land
Frankreich
Deutschland
Jahr
2026
Europas Industrieerbe in Gefahr: Luxemburgs „Gebléishal“
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