TAPE: Moby
5 Min.
Verfügbar bis zum 29/05/2026
Eigentlich verbindet Moby und Eminem nicht das Geringste. Und doch sind die beiden Künstler jenseits ihrer medienwirksamen Zwistigkeiten gar nicht so verschieden. TAPE erklärt, warum.
Wir schreiben den 12. April 2002. In seiner Garderobe zieht Eminem über den Musiker Richard Melville Hall her, besser bekannt als Moby. Grund für seinen Zorn ist eine Äußerung bei den Grammy Awards 2001: Moby hatte den Rapper aus Detroit dort als „Frauenfeind, Schwulenhasser, Rassist und Antisemit“ bezeichnet. Eminem kontert unverzüglich mit dem alles andere als jugendfreien Song „Without Me“.
Und damit nicht genug: Nach der musikalischen Retourkutsche droht der gefürchtetste Provokateur des Rap den New Yorker Musiker bei den MTV Music Awards und verprügelt während eines Konzerts sogar eine Schaufensterpuppe, die so aussieht wie Moby. Der bleibt angesichts dieser Hassausbrüche allerdings cool und dankt seinem Kollegen für die kostenlose Werbung. Moby: 1, Eminem: 0.
Stellt sich die Frage: Wie hat Moby das Kunststück vollbracht, Eminem den Wind aus den Segeln zu nehmen?
Autor:in
Arthur Cemeli
Michaël Patin
Produktion
MILGRAM
Regie
Arthur Cemeli
Michaël Patin
Land
Frankreich
Jahr
2022
Auch interessant für Sie
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Pussy, Pleasure, Power!
Die weibliche Lust in der Popkultur
Mit offenen Karten - Im Fokus
Trump, der Papst und der Katholizismus
Karambolage
Die Solfege-Methode / Deutsche Apotheken / Der Gießkannenhalter
ARTE Journal - 19/04/2026
Parlamentswahlen in Bulgarien
ARTE Journal (20/04/2026)
Straße von Hormus / Angriffe im Südlibanon / Baumwolle aus Benin
Mit offenen Karten - Im Fokus
Meerengen: Strategische Bedeutung
Der Mond und wir
Den Mond bewohnen
Taxi Teheran
Wie werden wir "Arschlöcher" los?
42 - Die Antwort auf fast alles