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Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole
87 Min.
Verfügbar bis zum 15/01/2027
Mossul, historische Metropole im Nordirak, war ein Schmelztiegel der Religionen und für ihren Multikulturalismus bekannt. Nach der Zerstörung durch den IS arbeiten internationale und lokale Organisationen seit acht Jahren am Wiederaufbau. Kirchen, Moscheen und historische Gebäude werden rekonstruiert, um die Erinnerungen an eine der großen Kulturstätten des Nahen Ostens zu retten.
Nach drei Jahren Krieg und Besetzung durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) versucht Mossul, seine verlorene Identität wiederzufinden. 2017 lag die historische Altstadt in Trümmern. Acht Jahre später kehrt wieder Leben in die Straßen zurück.
Mossul, eine der ersten Großstädte der Geschichte, wird vom Tigris durchquert. Seit dem Entstehen der Weltreligionen war die Stadt multiethnisch und multireligiös: Christen, Juden, Jesiden und Muslime lebten hier. Diese Vielfalt verlieh der Stadt einen eigenen Charakter.
Die große Al-Nuri-Moschee, die Kirchen Al-Tahira und Mar-Toma, das schiefe Al-Hadba-Minarett – jenes städtische Erbe, das der IS zu zerstören versuchte – werden von Mossuls Bewohnern wiedererrichtet. In der gesamten Stadt hört man den Lärm der Räum- und Bauarbeiten. Experten, Architekten, Archäologen, Restauratoren und Hilfsorganisationen aus aller Welt unterstützen den Wiederaufbau. Als Erstes wollen die Menschen die Wahrzeichen ihrer Stadt wiederaufbauen. Durch ihr Engagement kehrt auch die Hoffnung zurück.
Die sechsjährige Riesenbaustelle (2019–2025), eines der weltweit größten Wiederaufbauprogramme, brachte zahlreiche Fundstücke hervor: assyrische Relikte, verborgene Räume, illegale Gemälde – und ermöglichte neue Datierungen. So lebt das architektonische Erbe der Stadt wieder auf und liefert der Wissenschaft neue Erkenntnisse. Für die irakischen Handwerker bedeutet dies, traditionelle Handwerkskunst und Werkstoffe wiederzubeleben. Die Jüngeren haben neue Berufe erlernt und finden Zukunftsperspektiven in ihrer Stadt.
Für Mossul beginnt damit eine Renaissance, allerdings nicht im politischen Sinne. Vielmehr besinnt sich die jahrtausendealte Stadt auf ihre entstehungsprägende Architektur und einzigartige Kunst: ein Neuanfang auch für das vom Krieg erschöpfte Volk.
Mossul, eine der ersten Großstädte der Geschichte, wird vom Tigris durchquert. Seit dem Entstehen der Weltreligionen war die Stadt multiethnisch und multireligiös: Christen, Juden, Jesiden und Muslime lebten hier. Diese Vielfalt verlieh der Stadt einen eigenen Charakter.
Die große Al-Nuri-Moschee, die Kirchen Al-Tahira und Mar-Toma, das schiefe Al-Hadba-Minarett – jenes städtische Erbe, das der IS zu zerstören versuchte – werden von Mossuls Bewohnern wiedererrichtet. In der gesamten Stadt hört man den Lärm der Räum- und Bauarbeiten. Experten, Architekten, Archäologen, Restauratoren und Hilfsorganisationen aus aller Welt unterstützen den Wiederaufbau. Als Erstes wollen die Menschen die Wahrzeichen ihrer Stadt wiederaufbauen. Durch ihr Engagement kehrt auch die Hoffnung zurück.
Die sechsjährige Riesenbaustelle (2019–2025), eines der weltweit größten Wiederaufbauprogramme, brachte zahlreiche Fundstücke hervor: assyrische Relikte, verborgene Räume, illegale Gemälde – und ermöglichte neue Datierungen. So lebt das architektonische Erbe der Stadt wieder auf und liefert der Wissenschaft neue Erkenntnisse. Für die irakischen Handwerker bedeutet dies, traditionelle Handwerkskunst und Werkstoffe wiederzubeleben. Die Jüngeren haben neue Berufe erlernt und finden Zukunftsperspektiven in ihrer Stadt.
Für Mossul beginnt damit eine Renaissance, allerdings nicht im politischen Sinne. Vielmehr besinnt sich die jahrtausendealte Stadt auf ihre entstehungsprägende Architektur und einzigartige Kunst: ein Neuanfang auch für das vom Krieg erschöpfte Volk.
Regie
Aurine Crémieu
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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