Myanmar: Reise in ein Land in Trümmern
ARTE Reportage26 Min.
Verfügbar bis zum 03/05/2028
Sendung vom 12/09/2025
Dies ist eine im Geheimen gedrehte Reportage aus einem Land, das für ausländische Journalisten geschlossen ist. Myanmar, seit vier Jahren im Bürgerkrieg, wurde am 28. März 2025 von einem Erdbeben verwüstet. Die erste Bilanz: über 4000 Tote und 3000 Verletzte, Hunderte Vermisste und Tausende zerstörte Häuser, Tempel und Klöster.
Wenige Stunden nach dem Drama rief die Junta, seit einem Staatsstreich im Februar 2021 an der Macht, zu internationaler Hilfe auf. Ihre Verbündeten, allen voran China und Russland, eilten ins Land. Gleichzeitig verhängte das herrschende Militär jedoch ein striktes Zugangsverbot für Journalisten. Begründet wurde dies damit, dass die Hotels unsicher, das Stromnetz defekt und das Trinkwasser knapp sei. "Wir werden uns nicht um Sie kümmern können", schloss die Erklärung. Dank eines Touristenvisums, das er in letzter Minute vor der Einstellung der Visavergabe erhalten hatte, reiste unser Reporter nach Myanmar, in die von der Junta gehaltene Region.
Von Mandalay bis Sagaing, der Stadt des Epizentrums, filmte er die Bevölkerung, die völlig auf sich allein gestellt ist. Eine Frau trauert um ihren Mann und ihre Kinder, denen niemand zu Hilfe gekommen ist. Mönche und Nonnen fragen sich, ob ihr Land ein schlechtes Karma habe. Ein Astrologe sieht darin ein unheilvolles Omen für die regierenden Generäle. In den Trümmern ihrer Häuser verbergen die Einwohner ihre Wut über das Regime nicht mehr, das das Land in den Ruin treibt. Viele haben sich trotz der Gefahr von Repressalien seitens der Armee bereit erklärt, vor der Kamera zu reden. In dieser außergewöhnlichen Reportage erzählt Antoine Védeilhé, was das birmanische Regime um jeden Preis verbergen will: die Verachtung durch sein Volk und seine Unfähigkeit, den Opfern zu helfen.
Von Mandalay bis Sagaing, der Stadt des Epizentrums, filmte er die Bevölkerung, die völlig auf sich allein gestellt ist. Eine Frau trauert um ihren Mann und ihre Kinder, denen niemand zu Hilfe gekommen ist. Mönche und Nonnen fragen sich, ob ihr Land ein schlechtes Karma habe. Ein Astrologe sieht darin ein unheilvolles Omen für die regierenden Generäle. In den Trümmern ihrer Häuser verbergen die Einwohner ihre Wut über das Regime nicht mehr, das das Land in den Ruin treibt. Viele haben sich trotz der Gefahr von Repressalien seitens der Armee bereit erklärt, vor der Kamera zu reden. In dieser außergewöhnlichen Reportage erzählt Antoine Védeilhé, was das birmanische Regime um jeden Preis verbergen will: die Verachtung durch sein Volk und seine Unfähigkeit, den Opfern zu helfen.
Regie
Antoine Védeilhé
Schnitt
Thomas Pham-hung
Produktion
DECOUPAGES
Produzent/-in
Myrto Grecos
Zeichner, Grafiker
Antoine Lemesle
Land
Frankreich
Jahr
2025
Myanmar: Mehr als 100 000 Tote und kein Ende in Sicht
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Myanmar: Reise in ein Land in Trümmern
ARTE Reportage
Mit offenen Karten - Im Fokus
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