Tom Hanks, ein ganz normaler Held
Steven Spielberg, Hollywoods ewiges Wunderkind
Die Coen-Brüder - Eine amerikanische Geschichte
Clint Eastwood, der Letzte seiner Art
Kevin Costner und der Western
Der schönste Junge der Welt
Björn Andrésen: Viscontis blonder Engel
- Nächstes Video
Barbra Streisand - Geburt einer Diva
1942-1984
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Der schönste Junge der Welt
Björn Andrésen: Viscontis blonder Engel53 Min.
Verfügbar bis zum 31/12/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 30. Juni um 00:05
Als "schönsten Jungen der Welt" präsentierte ihn vor 50 Jahren Luchino Visconti bei der Premiere seines Films "Tod in Venedig": Björn Andrésen wird in der Rolle des Todes-Engels Tadzio über Nacht zum Weltstar – und sein Leben zur Tragödie. Ein persönlicher Blick auf Erinnerungen, die Kinogeschichte schrieben und den Versuch, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
1969 reist der italienische Regisseur Luchino Visconti durch Europa und sucht nach dem perfekten Jungen, der den schönen Tadzio in seiner Thomas-Mann-Verfilmung "Tod in Venedig" verkörpern soll. Als der schüchterne 15-jährige Björn Andrésen dann in Stockholm durch die Tür kommt, weiß Visconti sofort, dass er seinen "Todesengel" gefunden hat.
Zum Casting angemeldet wurde Björn von seiner Großmutter, die für ihn und seine Schwester seit dem frühen Tod der Mutter sorgt. Sie begleitet ihn auch bei den Dreharbeiten, widmet sich aber mehr ihrer eigenen kleinen Rolle als den Nöten ihres Enkels.
Tadzios – Björn Andrésens – Schönheit weckt Begehrlichkeiten, gegen die ihn Visconti während des Drehs noch abzuschirmen weiß. Doch 1971 bei der Weltpremiere des Films in London, zu der auch Queen Elizabeth und Prinzessin Anne geladen sind, präsentiert er Björn als "schönsten Jungen der Welt". Er überlässt ihn der Welle öffentlicher Begeisterung, die ihm dann auch beim Filmfestival in Cannes entgegenschlägt und die den Pubertierenden in Situationen bringt, denen er nicht gewachsen ist und die er auch später nicht mehr kontrollieren kann. Ein japanischer Musikagent lädt ihn direkt vom roten Teppich nach Tokio ein, wo Björn als Japans erster westlicher Popstar in TV-Shows und Werbeclips vermarktet und als Idol des schönen androgynen Jünglings in Animes und Mangas verarbeitet wird.
50 Jahre später öffnen Kristina Lindström und Kristian Petri den Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers "Tod in Venedig" und nähern sich einem Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen.
Zum Casting angemeldet wurde Björn von seiner Großmutter, die für ihn und seine Schwester seit dem frühen Tod der Mutter sorgt. Sie begleitet ihn auch bei den Dreharbeiten, widmet sich aber mehr ihrer eigenen kleinen Rolle als den Nöten ihres Enkels.
Tadzios – Björn Andrésens – Schönheit weckt Begehrlichkeiten, gegen die ihn Visconti während des Drehs noch abzuschirmen weiß. Doch 1971 bei der Weltpremiere des Films in London, zu der auch Queen Elizabeth und Prinzessin Anne geladen sind, präsentiert er Björn als "schönsten Jungen der Welt". Er überlässt ihn der Welle öffentlicher Begeisterung, die ihm dann auch beim Filmfestival in Cannes entgegenschlägt und die den Pubertierenden in Situationen bringt, denen er nicht gewachsen ist und die er auch später nicht mehr kontrollieren kann. Ein japanischer Musikagent lädt ihn direkt vom roten Teppich nach Tokio ein, wo Björn als Japans erster westlicher Popstar in TV-Shows und Werbeclips vermarktet und als Idol des schönen androgynen Jünglings in Animes und Mangas verarbeitet wird.
50 Jahre später öffnen Kristina Lindström und Kristian Petri den Blick hinter die Kulissen des Filmklassikers "Tod in Venedig" und nähern sich einem Mann, der versucht, die Kontrolle über sein Leben zu erlangen.
Regie
Kristian Petri
Kristiana Lindström
Land
Schweden
Jahr
2019
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
Claude Chabrol oder die Amour fou
Tracks
Künstler*innen, die sich weigern, den Tod zu ghosten
USA: Voll auf Heroin (2014)
ARTE Reportage
Phantas-KI #2
Das Magazin für KI-Kreationen
Nicolas Cage: Action, Absturz, Auferstehung
Sidney Poitier - Der Mann, der Hollywood veränderte
Margarethe von Trotta - Zeit der Frauen
Der Schauspieler Ulrich Tukur
Träumer und Suchender
François Truffaut
Filme voller Liebe!
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Blindgänger
Mozarts Requiem in der Sagrada Família
Twist
Chaos im Kopf: Macht ADHS kreativer?
Ad Infinitum
Sternenklang Festival 2026
ARTE Journal - 14/06/2026
Iran-USA: Unsicherheit um Abkommen
Weil du mir gehörst
Flower Power
Niederländische Malerinnen im 17. Jahrhundert
Re: Im Nachtzug von Ost nach West
Mexiko unter US-Druck: Kartelle im Fadenkreuz
ARTE Reportage
Australiens unbekanntes Paradies
Die Inseln der Torres-Straße
NotInitialized