Re: Zwischen Front und Frieden - Heilung in den Karpaten
Re: Europas Abwehrkampf gegen das Kokain
Re: Europas Lithiumhunger, wer zahlt den Preis?
Re: Das gefährlichste Pferderennen des Kontinents
Re: Rausschmeißer gegen Hausbesetzer in Spanien
Re: Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten
Re: Bosniens Bauern und der Kohle-Clan
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Re: Zu viele Tiere im Zoo - Wie geht moderner Artenschutz?
31 Min.
Verfügbar bis zum 01/03/2031
Sendung vom 03/03/2026
2025 wurden im Tiergarten Nürnberg zwölf gesunde Paviane getötet - aus Platzmangel. Eine Empörungswelle und Proteste waren die Folge. Aus Sicht der Verantwortlichen war diese Tötung der überzähligen Tiere notwendig zur Gesunderhaltung der Paviangruppe. Zuchtprogramme in Zoos dienen außerdem dazu, gefährdete Tierarten zu erhalten – doch der Platz in Tierparks ist begrenzt.
Hunderttausende Tierarten sind akut vom Aussterben bedroht. Zoos versuchen daher, durch Zuchtprogramme eine Reservepopulation gefährdeter Arten zu schaffen - wie eine moderne Arche Noah.
Der Tiergarten Nürnberg züchtet seit Jahren erfolgreich gefährdete Guinea-Paviane. In dem geschützten Habitat vermehrten sich die Tiere so stark, dass der Platz im Gehege nicht mehr ausreichte. Stress, Aggression und Verletzungen innerhalb der Pavian-Gruppe waren die Folge. Der Zoo entschied sich, zwölf der Tiere zu töten. Bemühungen, sie woanders unterzubringen, waren fehlgeschlagen.
Artenschutz vor Tierschutz – das ist der Leitsatz vieler Zoos. Ob strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen, ist unklar. Dennoch entschieden die beiden Direktoren von Beginn an, mit der Maßnahme an die Öffentlichkeit zu gehen.
Das ist auch die Strategie des Kopenhagener Zoos. "Wir präsentieren keine Disney-Welt, sondern die reale Welt", so Direktor Mads Bertelsen. 2014 geriet auch er in die Schlagzeilen. Als Tierarzt des Zoos tötete er einen Giraffenbullen, sezierte ihn öffentlich und verfütterte ihn an Löwen und andere Raubtiere. Heute leitet er den Zoo. Transparenz ist für ihn der Schlüssel zur Akzeptanz. Seine Raubtiere bekommen so oft wie möglich frisches Fleisch, auch von gespendeten Nutztieren wie Pferden.
Für jede Tierart, die in europäischen Zoos gehalten wird, gibt es ein Zuchtbuch. Anhand dieser Informationen werden die Tiere weltweit verteilt. Auch Giraffendame Jahi muss vom Zoo Zürich in den Serengeti-Park in Hodenhagen umziehen, wo sie für den Erhalt ihrer Art sorgen soll.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
Re: Belgiens Mikrobrauer mit Herz und vollem Risiko
Re: Ungarn: Ein Gymnasium für Roma
Re: Letzte Reise nach Belgien, zur Sterbehilfe
Re: Kinder, Küche, Haushalt ... macht Papa!
Re: Das ewige Pendeln des EU-Parlaments
Re: Wenn das Geld für Tampons und Binden fehlt
Re: Der Lehrer, der Genies macht
Re: Malta - Wüste oder Wasserlabor der Zukunft?
Re: Georgiens Kinder, für tot erklärt und dann verkauft
Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places
Re: Zu viele Wildschweine in Belgien?
Re: Bombenalarm auf der Bühne
Die Oper in Lwiw trotzt dem Krieg
Re: Kiruna, eine Stadt zieht um
Re: Rumäniens Psychiatrie der Hoffnung
Re: Lettland rüstet sich gegen Putin
Re: Rettet alkoholfreier Wein die Winzer?
Re: Aufstand der Orcas?
Re: Junge Frauen und der harte Weg aus der Armut
Re: Das Austernwunder von Portugal
Re: Cosplay - Das Spiel mit einer anderen Identität
Auch interessant für Sie
Iran: Nicht mehr schweigen
Roots
Unser Vieh: Klimakiller oder Klimaschützer?
Wissen Tiere mehr als wir?
42 - Die Antwort auf fast alles
Haben Tiere bessere Staaten?
42 - Die Antwort auf fast alles
Können wir die Mammuts zurückholen?
42 - Die Antwort auf fast alles
Agree to Disagree!
Jagd – Mehr als nur Spaß am Schießen?
Affen in Thailand
Von wegen wasserscheu!
Tracks
Zoofuturismus: Wird der Mensch zum Tier?
- Nur noch heute online
Stadtratten
Unbekannte Parallelwelt
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Klandestin
Pussy, Pleasure, Power!
Die weibliche Lust in der Popkultur
Mit offenen Karten - Im Fokus
Trump, der Papst und der Katholizismus
Karambolage
Die Solfege-Methode / Deutsche Apotheken / Der Gießkannenhalter
ARTE Journal (20/04/2026)
Straße von Hormus / Angriffe im Südlibanon / Baumwolle aus Benin
Mit offenen Karten - Im Fokus
Meerengen: Strategische Bedeutung
Der Mond und wir
Den Mond bewohnen
Taxi Teheran
Wie werden wir "Arschlöcher" los?
42 - Die Antwort auf fast alles
Warum greift Israel den Libanon an?